Im Wintersemester 2014/2015 kamen im Institut Überlegungen auf für einen eigenen Internetauftritt, neben der offiziellen Website der Universität Hildesheim. Zunächst standen ganz unterschiedliche Motivationen dahinter: Die Sehnsucht nach einer Möglichkeit, aktiv und zeitgemäß zeigen zu können, was Studierende wie Lehrende in Hildesheim eigentlich so machen; klare und verständliche Informationen zu den Studiengängen und dazu, wie man sich bewirbt; oder auch ein Arbeitsinstrument, mit dem Zeigen und Produzieren verknüpft werden können.

Warum wir diese Seite haben

Natürlich sollte es auch ein modernes Design sein, mit umfangreichen Informationen und einer übersichtlichen Struktur. Inhalte und Ziele der vom Institut betreuten Studiengänge sollen bekannt gemacht und vermittelt, das Bewerbungsverfahren erläutert, Berufsfelder und –praxis an Beispielen dargestellt werden. Im Magazin gibt es Meldungen und Berichte, aber auch Debatten und Diskussion. Vor allem aber immer wieder die vielen verschiedenen Schreibprojekte, die aus Seminaren, Übungen und Werkstätten heraus entstehen. Außerdem wird auch die Edition Paechterhaus integriert.

Gründe genug also zum Handeln. Doch wie sollte das nun umgesetzt werden? Der übliche Weg wäre gewesen, eine Agentur zu beauftragen, die unsere vagen Ideen in Entwürfe und Programmcode verwandelt, der dann sicher auch gut aussieht, aber eine wichtige weitere Motivation nicht erfüllen würde: Wir wollten es so haben, dass wir auch selbst damit umgehen können. Was also tun?

Wie sie entstanden ist

Im Sommersemester 2015 fand ein Seminar statt, in dem 25 Studierende gemeinsam an der Konzeption und Umsetzung dieser Website gearbeitet haben. Vorgaben waren lediglich die wichtigsten Ziele. Nämlich für das Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft eine neue Website zu entwerfen: als Schaufenster, als Kommunikationsplattform und als Arbeitsinstrument. Es ging zunächst darum, Antworten auf diese Fragen zu finden: Was soll sie beinhalten, wie soll sie aussehen? Welche Funktionen, welche Inhalte brauchen wir für Studierende, Bewerber und Lehrende? Am Ende des Semesters wurde dann die fertige Website präsentiert und kann nun, nach dem Betätigen vieler weiterer kleiner Stellschrauben, mit Beginn des Wintersemesters 2015/16 offiziell online gehen.

Im Seminar wurde vermittelt, was es heißt eine komplexe Website zu konzipieren, zu programmieren und zu gestalten. Es wurden Grundkenntnisse in elementaren Programmiersprachen vermittelt: HTML, PHP und CSS, und es wurde Kompetenz erarbeitet im Umgang mit einem CMS (Content Management System) wie WordPress.

Die Teilnehmer des Seminars bildeten das Projektteam zur Entwicklung und Umsetzung der Website. Dieses Team hat sich dann in mehrere Gruppen gegliedert, die an den thematischen Schwerpunkten der Website arbeiteten.

Es gab eine Gruppe, die sich mit der Administration befasste, mit Benutzerverwaltung und -kommunikation, mit SEO (Search Engine Optimization), aber auch mit rechtlichen Fragen, dem Impressum, mit Hilfetexten und Tutorials für das Backend, mit Fragen der Sicherheit, Wartung und Übersetzung einiger Bestandteile der Software.

Eine weitere Gruppe entwarf eine Konzeption für das Webdesign und stellte Überlegungen an zu Farben, Bildsprache und Schriften.

Zu den Inhalten der Website bildeten sich Gruppen, die sich mit dem Thema Bewerbung beschäftigte (Beschreibung von Voraussetzungen, Interessen, Zielgruppe, Berufsbilder, -aussichten, Verlauf des Studiums, Arbeitsweisen, Praktika, Schritt-für-Schritt-Anleitungen), und mit dem Studium, also  elementaren Fragen worum es eigentlich in unseren Studiengängen geht. Weitere Schwerpunkte waren die Selbstdarstellung des Instituts und seiner Mitglieder, die diversen fortlaufenden Projekte, die Edition Paechterhaus, aber auch Konzeptionen für die Präsentation aktueller Meldungen, Veranstaltungen und die Präsenz in den sozialen Medien.

Außerdem ist einiges von dem, was im Seminar erarbeitet wurde, ist jetzt noch gar nicht zu sehen und wird in den nächsten Tagen und Wochen folgen.

Besonders wichtig ist uns aber tatsächlich, wie diese Seite zustande gekommen ist: dass wir nicht etwas in Auftrag gegeben oder delegiert, sondern Konzeption und Umsetzung gemeinsam mit den Studierenden gemacht haben. Damit ist diese Website, als Antwort auf die Frage, warum wir sie haben und wie sie entstanden ist, auch ein weiteres der zahlreichen kollektiven Schreib- und Publikationsprojekte, die so charakteristisch für das Literaturinstitut sind.

Name

Der Name der Website folgt dem Sprachgebrauch: Wenn vom „Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft“ der Stiftung Universität Hildesheim die Rede ist, wird intern wie extern in der Regel vom Literaturinstitut gesprochen. Die einfache und klare Bezeichnung kann also überall leicht identifiziert werden.

Diese neue Website des Instituts ersetzt nicht die Seiten der offiziellen Universitätswebsite. Wo es sinnvoll ist oder schlicht notwendig – etwa wenn es um Modul- und Prüfungsordnungen geht -, wird entsprechend mit Links dorthin verwiesen.

Webdesign

Ein wichtiges Kriterium war, eine Website zu entwickeln, die auf allen Endgeräten funktioniert. Dank Responsive Design passen sich die Inhalte und die Navigation der Website automatisch an Tablets und Smartphones an. Die technische Grundlage bildet WordPress, ein frei verfügbares Content Management System (CMS), das eine einfache und intuitive Bearbeitung von Inhalten ermöglicht. Dieses CMS wurde mit einer Reihe von Modulen erweitert, die alle Funktionen bereitstellen, die aus den oben beschriebenen Zielen heraus erforderlich waren, die auch ungeübten Nutzern eine einfache und flüssige Bearbeitung und Aktualisierung erlauben.

Ein einheitliches Erscheinungsbild war ein weiteres wichtiges Kriterium für das Webdesign. Zu diesem Bild gehören eine klare und einfache Formensprache, ein einheitliches Farbkonzept und ein einheitliches Schriftbild.

 

Als Schrift wird für die gesamte Website die 1988 von Adrian Frutiger entwickelte „Avenir“ verwendet und zwar sowohl in Fließtexten und Überschriften wie auch im Logo.

Mit Ausnahme der Unterseite „Edition Pächterhaus“, die sich bewusst durch ein eigenes Farbschema absetzt, wird auf der gesamten Website ein einheitliches Farbschema eingesetzt.

Zu dieser Palette für Hintergrund- und Schriftfarben kommt noch eine Akzentfarbe (z.B. für aktive Links).

Das Farbschema ergibt ein stringentes Erscheinungsbild für alle Medien und Formate und sorgt für einen starken Wiedererkennungswert.

Um dem Literaturinstitut Hildesheim größere Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, insbesondere für Studieninteressierte, zu verleihen, war auch die Entwicklung eines eigenen Logos von großer Bedeutung. Das Logo wurde entworfen von Ann-Katrin Gehrmann, die nicht nur im Master Literarisches Schreiben studiert, sondern auch ausgebildete Grafik-Designerin ist.

Edition Paechterhaus

Für die Edition Paechterhaus wurden ein ähnliches, aber separates Farbschema und auch ein eigenes Logo entwickelt, das auch im Druck der Bücher zum Einsatz kommen wird.

Zunächst wurde festgelegt, dass fortan als einheitliche Schreibweise nur noch verwendet wird: Edition Paechterhaus.

Technisch gesehen handelt es sich zwar um eine Unterseite mit der Adresse (URL) www.literaturinstitut-hildesheim.de/edition-paechterhaus, zu erreichen ist die Seite aber auch über die eigene, eingeführte Domain www.paechterhaus.de.

Das Farbschema orientiert sich an gedeckteren und wärmeren Farben als die übrige Website.

 

Die Architektur des ebenfalls von Ann-Katrin Gehrmann entworfenen Logos für die Edition Paechterhaus orientiert sich auch am Logo der Website.

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