Handbuch des Nonlinearen Erzählens

Ein Buch ist dann gelungen, wenn es keinen Unterschied macht, ob ich darin lese oder aufschaue. Es muss nahtlos in die Welt übergehen. Es muss meine Aufmerksamkeit schulen auf eine Art, die mich befähigt, diese Welt wie ein Buch zu lesen, wie das einzige Buch.

Tobias Hülswitt, geboren 1973, veröffentlichte mehrere Romane und Erzählungen, zuletzt Dinge bei Licht bei Kiepenheuer & Witsch und Werden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technologie bei Suhrkamp. Zusammen mit Florian Thalhofer gründete er das Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur, dem er bis 2010 angehörte. Er lebt in Berlin.

Autor: Tobias Hülswitt

Buchgestaltung und Satz: Sandra Bauke

Umschlaggestaltung: Thilo Schulz

Fotografie: Uwe Walter

Edition Pæchterhaus, Hildesheim 2011, ISBN 978-3-941392-20-5, 112 Seiten.

 

Stimmen zum Buch

“Besonders interessant fand ich die Aussagen von mehreren Personen in deinem Buch, die ihr deterministisch durchgeplantes Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr ertragen haben.”

Fabian Thomas auf The Daily Frown

 

“Hülswitts Essay hinterfragt auf überzeugende Weise eingefahrene Denkmuster und verleitet zum Weiterdenken. Was die essayistische Gedankengänge zwischen Psychologie, Soziologie, Filmtheorie und Dramenkunde zudem lesenswert macht, ist die klug erläuterte Grundthese, dass menschliche Identität aus dem Erzählen entsteht: Die Einladung, eigene, „nichtaristotelische“ Erzählmuster zu entwickeln, trifft einen zu wenig beachteten (und bedachten) Nerv des Medienzeitalters.”

Martin Janowski auf ‘Fixpoetry

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