Carola Gruber

Alles an seinem Platz

<strong>01</strong> Über das Buch

Eine Liste der Dinge anfertigen, von denen man erzählen möchte? Jede Mitternacht zwei Minuten lang schreiben? Ängste mit Vornamen assoziieren und daraus Figuren erschaffen? Alles an seinem Platz gleicht einer raffinierten Philosophie des Schreibens, die so anregend wirkt, dass vieles zum Ausprobieren reizt. Auf spielerische Weise verwandelt Carola Gruber die Welt in Literatur und lässt in ihren 66 möglichen Geschichten Leben und Schreiben eins werden. Indem sie erzählt, was und wie man erzählen könnte, gelingt ihr eine eigene, neue Form von Texten hoher erzählerischer Qualität.

Mit philosophischem Hintersinn generiert die Autorin aus Sprache eine neue Welt. Wer kennt schon das Alphabet der Angst oder eine Geschichte, die sich selbst anpreist? Wer hat schon einmal erlebt, dass die Beschreibung einer Schneeflocke eine weiße Seite im Buch hinterlässt? Doch damit nicht genug: Carola Gruber lässt ihre Sammlung selbst zum Gegenstand des raffinierten Fabulierspiels werden.

<strong>02</strong> Autor°in

Carola Gruber wurde 1983 in Bonn geboren. Sie studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus sowie Allgemeine und Vergleichende Literatur­wissenschaft in Hildesheim, Berlin und Montreal.

Carola Gruber erhielt mehrere Auszeichnungen zur Förderung junger Autoren und hat im Bereich Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert

Sie war Finalistin beim Floriana-Wettbewerb Biennale für Literatur und veröffentlichte u.a. in den Zeitschriften Am Erker, poet und lit sowie in der Landpartie. Alles an seinem Platz ist ihr literarisches Debüt.

<strong>03</strong> Biblio

Prosa

80 Seiten, 2008
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