Christine Lötscher

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Vita

Geb. 1970 in Zürich; von 1989-1996 Studium: Germanistik, Geschichte und Kirchengeschichte in Zürich und München; seit 1998 Kulturjournalistin und -vermittlerin mit den Schwerpunkten Gegenwartsliteratur, Film sowie Kinder- und Jugendmedien (u.a. beim Tages-Anzeiger, Buch&Maus, SRF 2 Kultur, Schweizer Fernsehen, 3Sat; regelmässig Moderation von Lesungen, Mitarbeit in Jurys); 2014 Promotion an der Universität Zürich im Fach Populäre Literaturen und Medien; 2014-2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin im SNF-Projekt „Poetik des Materiellen“ an der Universität Zürich mit dem Projekt „Die Alice-Maschine. Figurationen der Unruhe in der Populärkultur“; 2017 bis 2018 Research Fellow der Kollegforschergruppe Cinepoetics am Seminar für Filmwissenschaft der FU Berlin.

Forschungsschwerpunkte

Gegenwartsliteratur, Kinder- und Jugendmedien, Fantastik, Genretheorie, Materialitätstheorie, Medientheorie

Termine

Veröffentlichungen

Bücher
  • Das Zauberbuch als Denkfigur. Lektüre, Medien und Wissen in der zeitgenössischen Fantasy für Jugendliche. Populäre Literaturen und Medien, Bd. 10. Zürich: Chronos 2014. [Dissertation]
Herausgeberschaft
  • Zusammen mit Hermann Kappelhoff und Daniel Illger: Filmische Seitenblicke. Cinepoetische Exkursionen ins Kino von 1968. Berlin: DeGruyter 2018 [erscheint Ende Oktober 2018].
  • Zusammen mit Ingrid Tomkowiak: Stofflichkeiten. Aspekte der Materialität in populären Literaturen und Medien. Zürich: Universität Zürich 2015.
  • Zusammen mit Petra Schrackmann, Ingrid Tomkowiak, Aleta-Amirée von Holzen: Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik. Berlin: LIT 2014.
  • Zusammen mit Petra Schrackmann, Ingrid Tomkowiak, Aleta-Amirée von Holzen: Transition an Dissolving Boundaries in the Fantastic. Berlin: LIT 2014.
  • Seit März 2017: Mitherausgeberin der Zeitschrift für Fantastikforschung ZfF.
  • 2013-2014 Redaktionsmitglied der Kinder- und Jugendmedienforschungszeitschrift Interjuli.
Aufsätze
  • Genre als ästhetische Praxis. In: Ute Dettmar, Caroline Roeder, Ingrid Tomkowiak (Hrsg.): An Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung. Frankfurt am Main: Peter Lang 2019 [im Druck].
  • Frauen, Sex, Maschinen: (S)Exploitation im populären Kino um ’ In: Feminismus und Film. nach dem film Nr. 17/2018 (zusammen mit Eileen Rositzka); [im Druck].
  • Die Freiheit ist ein gelber Hund. Administrative Versorgungen in der deutschsprachigen Schweizer Literatur. In: Joséphine Métraux u.a. (Hrsg.): Vermittlungsband der UEK Administrative Versorgungen. Zürich: Chronos 2019. [im Druck]
  • „You’re really into some beautiful stuff, man“. Roger Cormans the trip(1967). In: Martin Poltrum, Bernd Rieken, Thomas Ballhausen (Hrsg.) Rausch, Ekstase und Sucht. Berlin: Springer 2019. [im Druck]
  • Unerhörte Philosophien. Utopie, Feminismus und Erotik in Roger Vadims barbarella. In: Hermann Kappelhoff u.a.: Filmische Seitenblicke. Cinepoetische Exkursionen ins Kino von 1968. Berlin:DeGruyter 2018, S. 303-316.
  • Zahnlücken und Melancholie. Ein Aperçu zu Alexander Kluges die artisten in der zirkuskuppel: ratlos.In: Hermann Kappelhoff u.a.: Filmische Seitenblicke. Cinepoetische Exkursionen ins Kino von 1968. Berlin: DeGruyter 2018, S. 367-370.
  • Technik des Sinns. Hermeneutik des Unsinns. Materialität, Medialität und ästhetische Erfahrung in Lewis Carrolls Alice-Romanen. In: David Magnus/Sergej Rickenbacher (Hrsg.): Technik – Ereignis – Material. Berlin: Kulturverlag Kadmos 2018, S. 69-84.
  • Unruhig schreiben. Überlegungen zur Literatur. In: Literaturhaus Liechtenstein (Hrsg.): Die Dringlichkeit der Literatur. Jahrbuch 12/2018, S. 67-75.
  • Ausgedachte Wirklichkeiten. Reisen ins Fantastische. In: Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM (Hrsg.): Atlas der Schweizer Kinderliteratur. Expeditionen und Panoramen. Zürich: Chronos 2018, S. 24-34.
  • Teenagernöte im Freilichtmuseum. Die Märchenspielfilmreihen sechs auf einen streich(ARD) und märchenperlen(ZDF). In: Ute Dettmar u.a. (Hrsg.): Märchen im Medienwechsel. Zur Geschichte und Gegenwart des Märchenfilms. Stuttgart: Metzler 2017, S. 309-326.
  • Zwischen Cthulhu und Jabberwocky. Die bizarren Wissenswelten des Ted Chiang. In: Meike Uhrig u.a. (Hrsg.): Wissen in der Fantastik. Berlin: Springer 2017, S. 69-78.
  • Kampfkunst als Kinokunst. Materialität und Medialität im Hong Kong Martial-Arts-Kino. In: Brigitte Frizzoni u.a. (Hrsg.): Action! Artefakt, Ereignis, Erlebnis. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017, S. 29-42.
  • Vom Genuss des Eintauchens. Was Buchserien so attraktiv macht. In: Julit 2017, Heft 1, 10-15.
  • The Beast in me: Dr. Melfi und das Unbehagen in der Kultur (the sopranos). In: Martin Poltrum, Bernd Rieken u.a. (Hrsg.): Seelenkenner, Psychoschurken: Psychotherapeuten und Psychiater in Film und Serie. Berlin: Springer 2016, S. 377-392.
  • Geteilte Albträume. Träumerische Horrorszenarien und ihre Poetik in Film und TV-Serien für Jugendliche. In: Im Wunder-Schlummer-Land. Traum und Träumen in Kinder- und Jugendmedien. kjl&m 3/2016, S. 65-72.
  • Vom Läuten und Bedeuten. Schweizer Kinderlyrik der Gegenwart. In: Claudia Pecher u.a. (Hrsg.): „Was die weißen Raben haben“. Gedichte für Kinder und Jugendliche von 1945 bis heute. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2016, S. 45-54.
  • Wahre Ammenmärchen, rationale Denkfehler. Prekäres Wissen in George R.R. Martins Romanzyklus A Song of Ice and Fire. In: Paul Ferstl (Hrsg.): Internationale Fantasy Studies. Wien: Ferstl&Perz 2016, S. 17-38.
  • Schneetreiben auf Papier.Märchenillustration in der deutschsprachigen Schweiz seit 1945. In: Märchenillustration, hrsg. von Claudia Maria Pecher / Märchenstiftung Walter Kahn. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2015, S. 47–80.
  • Mythos Kosmos. Die Konstruktion des Kosmos-Helden in Kinder- und Jugendsachbüchern der DDR. In: Die Lust am Mythos, hrsg. von Harm-Peer Zimmermann. Marburg: Jonas 2015, S. 247-253.
  • Der grosse Leser: Männlichkeit, Macht und Leseschwäche in fantastischen Kinder- und Jugendmedien der Gegenwart. In: kids + media, hrsg. von Ingrid Tomkowiak u.a., 2/2014. http://www.kids-media.uzh.ch/2-2014/loetscher.pdf(04.11.2018)
  • Referenzielle Verspieltheit. Funktion und Potential der Musik in Alice-Adaptionen. In: Kinder- und Jugendliteratur in Medienkontexten. Adaption – Hybridisierung – Intermedialität – Konvergenz. Hrsg. von Gina Weinkauff, Ute Dettmar, Thomas Möbius und Ingrid Tomkowiak. Frankfurt am Main: Peter Lang 2013, S. 45-58 (zusammen mit Ingrid Tomkowiak).
  • Die Mumins und das Phantasieren. Liminale Zonen in Tove Janssons Mumin-Büchern. In: Kinderliterarische Mythen-Translation. Hrsg. von Gunda Mairbäurl, Ingrid Tomkowiak, Ernst Seibert und Klaus Müller-Wille. Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich 12/Beiträge zur Kinder- und Jugendmedienforschung 2, Wien und Zürich: Praesens/Chronos 2013, 185-294.
  • Sich einrichten im Unverständlichen. Die Literatur als polyphoner dritter Raum in der Erzählung „Etwas verändert sich“ von Alois Hotschnig. In: Archiv für Volkskunde, hrsg. von Ueli Gyr, 2/2012, S. 227-233.
  • „Feed Your Head“. Funktion und Potential der Musik in Alice-Adaptionen. In: kjl & m 12.extra, S. 104–114 (zusammen mit Ingrid Tomkowiak).
  • Kindliches Wissen als Subversion. Konstruktionen des „dritten Raums“ in der zeitgenössischen phantastischen Jugendliteratur. In: Kinder- und Jugendliteraturforschung 2009/2010. Hrsg. Bernd Dolle-Weinkauff, Hans-Heino Ewers und Carola Pohlmann. Frankfurt am Main: Peter Lang, S. 93-101.
  • Osmose im Zauberbuch. Das Buch als Ort des Übergangs in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur seit 1970. In: Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung. Hrsg. von Ingrid Tomkowiak. Zürich: Chronos 2011, S. 173-184.
  • Ein Land für Sennen, Bürger, Hexen und Teufel: Regionale Mythen und Sagen in der zeitgenössischen Schweizer Kinder- und Jugendliteratur. In: interjuli 1/2010, S. 6-14 [mit Peer Review].
  • Doppelte Maskerade: Aschenputtel und das Schlüsselszenen-Spiel in der zeitgenössischen Kinderbuch-Illustration. In: Märchenspiegel; Jg. 22 Nr. 3/2011, S. 54-61.
  • „Boah, ist die Story geil!!!!“ Fan Fiction als Identitäts- und Gestaltungsraum für Jugendliche. Leseforum 2/2011, http://www.leseforum.ch/sysModules/obxLeseforum/Artikel/452/2011_2_Loetscher.pdf(04.11.2018)
  • Die Rückkehr der Magie durch alte Gemäuer: die Stadt als phantastische Kulisse und kulturell codierter Raum. kjl & m; Jg. 63, 4.V(2011), S. 32-41.
Vorträge (Auswahl)
  • Historische Erfahrung als ästhetische Erfahrung. Volker Kutschers Gereon Rath-Krimis und Tom Tykwers TV-Serie babylon berlin. Tagung „Mediated Pasts – Popular Pleasures: Medien und Praktiken populärkulturellen Erinnerns“. Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt Universität zu Berlin, 04.-06.10.2018.
  • Sprache als Überlebenstechnik. Poetiken der (Des)orientierung in Jeff Vandermeers Roman Borne. 9. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung GfF, „Techniken der Fantastik“, Universität Fribourg, 06.-08.09.2018.
  • Vagabundierende Bücher. Materialität und Metafiktion im Medienverbund um Harry Potter. Tagung „Die Magie des Erzählens. Evangelische Akademie Tutzing, 04.-06.05.2018.
  • Von Maschinen und Möbiusschleifen. Genretheoretische Überlegungen zu Kinder- und Jugendmedien. Auf Einladung von Prof. Dr. Julia Benner, Humboldt Universität Berlin, 28.11.2018.
  • Agent Cooper, übernehmen Sie! Versuch einer transmedialen Bestimmung der Weird Tale. Im Rahmen der Cinepoetics-Ringvorlesung „Genre und Affekt“. Institut für Theaterwissenschaft, Freie Universität Berlin, 10.07.2017.
  • Grüne Sonne, Verstörung, Leseglück. Warum uns Phantastik helfen kann, die Welt zu verstehen. Keynote an der 2. Jahrestagung des Autoren-Netzwerks PAN, Berlin, 21.04.2017.
  • Bücher sind die besseren Smartphones. Wie sich die Kinder- und Jugendliteratur im digitalen Zeitalter neu erfindet. Im Rahmen der Vortragsreihe „Was ist Literaturwissenschaft“ des Vereins für Kulturforschung Graubünden. Kantonsbibliothek Chur, 06.04.2017.
  • „A kind of elvish craft“. Fantasy, Sprache und Ereignis. 6. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung GfF, Westfälische Wilhelms Universität Münster, 22.-24.09.2016.
  • Heidis Herz und Alices Kopf. Unerlöste Lektüre auf der Alp und im Wunderland. Die Welt der Kinder. Weltwissen und Weltdeutung in Schul- und Kinderbüchern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Universität Zürich, 04.-06.02.2016.
  • Der Sturz in die Falte ‒ Die Neuerfindung des Buchs in Lewis Carrolls «Alice»-Büchern. Im Rahmen der Vortragsreihe „Buch am Mittag“ der Universitätsbibliothek Bern, 12.01.2016.
  • Beyond sense and nonsense: Materiality and presence in Carroll’s Alice-books. Alice Through the Ages, Homerton College, Cambridge UK. 14.-17.09.2015.
  • Trapped in the Looking Glass or the Strange Case of Mrs. Hammond. Sense and Nonsense in Lucio Fulcis Una lucertola con la pelle di donna. The Strange Vice of Mrs. Wardh and the Giallo: An International Film Conference. Austrian Historical Institute and Sheffield Hallam University’s Department of Humanities in cooperation with Cineteca Nazionale, Rome 07.-09.06.2015.
  • „It’s very pretty, but rather hard to understand.“ Unsinn lesen als ästhetische Erfahrung. Interdisziplinäres Symposium „Poetik des Materiellen“, Universität Zürich, 29./30.5.2015.
  • (Un)sinn und Sinnlichkeit. Materialität in der Literatur. Ringvorlesung „Kulturen der Sinne”, ISEK – Populäre Kulturen, FS 2015, 21.05.2015.
  • Schengener Höllenvisionen. Neil Marshalls The Descent, Maury/Bustillos À l’intérieurund die politische Ästhetik des Ausnahmezustands. Im Rahmen von„Schengener Schrecken. Euro-Horror heute“, Filmmuseum Wien, 27./28.03.2015.
  • „Kopf ab – mit Worten oder Messern? Vom Buch zum Spiel, vom Nonsense zum Horror. 5. Jahreskonferenz der Gesellschaft für Fantastikforschung GfF, Universität Klagenfurt, 11.09.2014.
  • Koma, Kopf ab, Karneval, oder: Wie wir uns lebendig lachen. Nonsense und Groteske als Modi der Realitätserzeugung in Polly Horvaths Kinderromanen. Narration und Wirklichkeiten. Realitätskonstruktionen in Kinder- und Jugendliteratur und – medien. 27. Jahrestagung der Gesellschaftfür Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI), Universität zu Köln, 29.-31.05.2014.
  • Holy Witches. Staging Martyrdom and Power in Mark of the Devil. Mark of the Devil: On a Classic Exploitation Film. International Symposium. Universität Wien, Tamsweg, 02.-04.04.2014.
  • Werwölfe zwischen Integration und Heillosigkeit. Universität Zürich, 29.40.2014.
  • Wirklichkeitssysteme im Konflikt. Fantastisches Erzählen im intermediären Raum am Beispiel von Lev Grossmans „Magicians“-Trilogie. Vierte Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung GfF „Writing Worlds – Welten- und Raummodelle der Fantastik“, Wetzlar, 26.-29.09.2013.
  • Multimedia Books, Body Libraries. The poetics of magic and media in contemporary children’s and young adult fantasy-novels. 21st IRSCL-Conference „Children’s Literature and Media Cultures“, Maastricht, 10.-14.08.2013.
  • „Was in drei Teufels Namen bist du?“ Belebte Bücher in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Vortrag an der Gründungstagung der Gesellschaft für Fantastikforschung GFF, Hamburg, Universität 01.10.2010. http://lecture2go.uni-hamburg.de

 

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