Mit T. C. Boyle in den Bergen – und in der Zukunft › Litradio

Mit T. C. Boyle in den Bergen – und in der Zukunft › Litradio

[ad_1] Hanser Rauschen | #1 Die erste Folge unseres Podcasts hatte gleich einen großen Gast. T. C. Boyle war im Februar in Deutschland zu Besuch und kam auch zu uns in den Verlag. Mit seinem Lektor Piero Salabè hat T. C. Boyle über viele verschiedene Dinge gesprochen: Über schriftstellerische Vorbilder, Produktivität als Autor, Disziplin, die lokale Verortung der Romane, Boyles Liebe zur Natur, den Bergen und das Verhältnis zu Einsamkeit und dem Draußen, über Lesungen und Lesereisen genauso wie über Religion und Wissenschaft und auch die große Frage, warum T. C. Boyle vermutlich niemals eine Autobiographie schreiben wird, aber hoffentlich noch viele Romane. Viel Vergnügen! T. C. Boyle auf Twitter > Website von T. C. Boyle > T. C. Boyles aktueller Roman “Das Licht” > Hanser Rauschen Mehr zum Podcast … > … und zu den Hanser Literaturverlagen > Ihr habt Fragen oder Anregungen zu unserem Podcast? Dann schreibt uns eine E-Mail an rauschen@hanser.de. [ad_2] Source...
Die Worte werden zu uns

Die Worte werden zu uns

[ad_1] Soziale Poetik ist das Geschäft der Dichtung. Es geht gar nicht anders. Die Sprache, so Robert Kelly in der Mütze, ist “der Andere in unserem eigenen Mund.” Wenn dieser Andere nicht spricht, gibt es keine Dichtung. Die Sprache der Dichtung lässt Dichter und Dichterinnen sprechen. In einem vierteiligen Gespräch mit Urs Engeler buchstabiert Kelly das aus. Die Subversion der sozialen Poetik, die politisch nicht dadurch ist, dass sie tönt, sondern Verbindungen auflöst und neue schafft, indem sie weitermacht, nicht mitmacht, zuhört, vervielfacht, durch stille Post, durch das, was die Dichtung nicht weiß, sondern was sie sich sagen lässt. Kelly nennt auch das Lassen, dieses lose Wort in seiner doppelten Ausrichtung von Erlauben und Verhindern. Dieser Widerstand, der nicht aufzulösen ist. Oder der, wo er aufgelöst wird, Dichtung nicht mehr zulässt. Der Widerstand der sozialen Poetik ist inhärent, als konstituierende Überraschung. Die Dichtung sagt etwas, von dem sie weiß, dass sie es nicht weiß. Undsoweiter. Eine ausweglose Offenbarung. Das Zuhören, das Überraschen, das Vervielfachen – alles gilt dem Anderen. Das Ich und der Andere machen, wenn es etwas wird, weiter. Zusammen und gegeneinander, als Komplizen des Selbst. “Die Worte werden zu uns.” Wenn die Subjektivierung dergestalt objektiviert wird, verändert das was, lässt etwas wachsen. Der Widerstand ist ein Zwischenstand, eine mikrotonale Distanz zwischen dem, was gesagt werden soll, und dem, was tatsächlich gesagt wird. Ein Komma, eine Lücke, eine Pause. Eine Trennung zwischen Erwartung und Realität. Wie diese schöne Handlung, wenn bei einem neu erworbenen Kleidungsstück als erstes eine Naht aufgetrennt wird. Ein alter Reissverschluss, der aufgezogen wird. Bis ins Unendliche, die ganze Zeile, Silbe für Silbe, Zeile für...

Rosa & Marlo

Rosa kannte die merkwürdigen Blicke, die ihr ein paar Mitschüler zuwarfen, nur zu gut. Sie wusste auch, warum man ihr auf dem Gang mehr Aufmerksamkeit
Resist to exist

Resist to exist

Hebron ist mit etwas mehr als 200.000 Einwohner*innen eine der größten palästinensischen Städte des Westjordanlands. Vergangenes Jahr wurde die Altstadt Hebrons zum UNSECO Kulturerbe erklärt.
X