Litradio | Vom Fälschen und Lügen

Litradio | Vom Fälschen und Lügen

Thomas Klupp war im Rahmen der LiteraTour Nord zu Gast im Literaturhaus St. Jakobi, Hildesheim. Er las aus seinem neuen Roman  Wie ich fälschte, log und gutes tat. Dieser spielt, wie schon Klupps  Debut Paradiso, im oberpfälzischen Weiden und erzählt die Geschichte vom 16-jährigen Schüler Benedikt Jäger. Dieser gerät durch den Versuch seine wahre Situation in der Schule vor den Eltern zu verbergen in eine Spirale aus Lügen und muss immer weiter betrügen, um diese aufrechtzuerhalten. Das Buch kann als zynischer Kommentar zu einem Schulsystem und dessen Leistungsversessenheit gelesen werden, die quasi zum betrügen einladen. In dem gelesenen Kapitel geht es allerdings nicht direkt ums Fälschen sondern um Tennis und dessen psychologische Komponente. LesungSt. JakobiThomas KluppAudio Keine aktuelleren Artikel Source...
Kathrin Passig – Trial und sehr viel Error

Kathrin Passig – Trial und sehr viel Error

Im Vortrag Trial und sehr viel Error, den die Autorin Katrin Passig auf dem Eröffnungskongress des Zentrums für digitalen Wandel der Universität Hildesheim hielt, sprach sie über ihre Erfahrungen mit diversen Projekten im Netz und deren Werdegang. Sie kommt zur Erkenntnis, dass sich die Menschen in diesen Kollektiven früher oder später stets zerstreiten, wodurch auch die Inhalte der Projekte oft gefährdet sind. Passig ging unter anderem der Frage nach, wie sich verhindern ließe, dass Kollaborationen im Netz allzu oft durch quasi-monarchische oder diktatorische Strukturen gekapert werden. Wie lassen sich demokratische Prinzipien für ein gleichberechtigtes und produktives Zusammenarbeiten im Internet etablieren? Source...
Litradio | OPEN MIKE 26

Litradio | OPEN MIKE 26

open mike 26 Die 26. Ausgabe des open mike fand erneut im Heimathafen Neukölln statt. Über 500 Texte aus den Gattungen Prosa und Lyrik wurden bis zur Deadline im Juni eingeschickt. Von einer Vorjury, bestehend aus sechs professionellen Lektorinnen und Lektoren, wurden daraus 20 Favoriten ausgewählt, die am 17. und 18. November von den Finalist*innen vorgetragen wurden. Die Jury, die aus July Fricke, Katja Lange-Müller, und Steffen Popp bestand, kürte daraus drei Gewinnertexte außerdem wurde von der taz wieder der Publikumspreis vergeben. Die drei insgesamt auf 7500€ dotierten Preise haben, in der Kategorie Prosa ,Yade Yasemin Önder („bulimieminiaturen“), in der Kategorie Lyrik, Lara Rüter („Gedichte“) und Kyrill Constantinides Tank (“alles ὕλη nix είδος”) gewonnen. Bewerben konnten sich für den 26. open mike junge Schreibende (bis 35 Jahre), die weder eine eigene Buchpublikation, noch einen Vertrag für eine Publikation abgeschlossen haben. Die eingereichten Texte mussten außerdem unveröffentlicht sein. Alle Texte der Finalist°innen wurden in einer Anthologie veröffentlicht und erschienen im Allitera Verlag (www.allitera.de). Litradio war für Euch vor Ort und hat alle Lesungen aufgenommen.   Die Finalist°innen: Kyrill Constantinides Tank Kyrill Constantinides Tank, 1990 in München geboren, studierte dort Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste. Hier machte er erste Erfahrungen mit Live-Auftritten und Performances, sowohl solo als auch in Kollektiven und Bands (i.e.org.i.e.n / LadeKabel / Lappenforum). Neben bildhauerischen und malerischen Tätigkeiten entwickelte er seine performative Praxis weiter, in der der gesprochene Text Hauptakteur wurde. Während eines Auslandssemesters in Athen bespielte er mit seinen Freunden den selbstorganisierten Ausstellungsraum Circuits and Currents über den Radiosender CircuitsOnAir mit Soundcollagen, Live-Improvisationen und Diskussionen. Astrid Ebner Astrid Ebner, geboren 1987 in Graz, aufgewachsen in...
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