Unsere Freiheit ist wahrscheinlich unendlich

Kann ich nun nicht sagen: die Freiheit, die mir die Fee gelassen hat, war unendlich? Und ist damit nicht eine Wirklichkeit beschrieben? – Wenn nun Einer sagt: „Nein, die Freiheit der Wahl ist nur eine Möglichkeit“, so vermengt er die Aussage: dass mir die Fee eine unendliche Freiheit gelassen hat, – welche keine Regel der Grammatik ist –, mit der Regel, die mir erlaubt, in Übereinstimmung mit dem Versprechen der Fee eine beliebige Zahl von Goldstücken zu nennen. (Ludwig Wittgenstein, Philosophische Grammatik)

Anlässlich des Literaturfestes Niedersachsen 2012 haben elf junge Autorinnen und Autoren Texte zum Thema „Freiheit“ verfasst. In erzählerischen und szenischen Beiträgen umkreisen sie dabei verschiedene Facetten und hinterfragen insbesondere die „Entscheidungsfreiheit“.

Mit einer Einleitung von Clemens J. Setz.

Herausgeber: Guido Graf | Jacob Teich

Autoren/innen: Marc Oliver Rühle | Andreas Thamm | J. S. Guse | Sibylla Hirschhäuser | Livia A. Hott | Janna Schielke | Kathrin Maurer | Marcel Kurzidim | Pascal Richmann | Jacob Teich | Nora Linnemann

Einleitung: Clemens Setz

Gestaltung/Satz: Sandra Bauke

Edition Pæchterhaus, Hildesheim 2012, ISBN: 978-3-941392-31-1, 128 Seiten.

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