Nachtfische

Manchmal wäre ich gerne ein Fisch, der nachts, wenn alles dunkel ist, durch das schwarze Wasser treibt, niemand sieht ihn, niemand weiß, dass er da ist, so ein Nachtfisch wäre ich manchmal gerne.

Rebecca Anna Fritzsche erzählt still von starken Frauen, von ihrer Trauer und Untröstlichkeit. Man kann diesen Frauen nicht helfen, nur lesen von dem leisen Unglück, in dem sie sich einrichten, von dem sie distanziert erzählen, als sei es nicht ihre eigene Geschichte. Die Autorin bleibt sich stets treu, bleibt lakonisch und beobachtend – die fünf Protagonistinnen bleiben uns jedoch fremd, entziehen sich dem Leser und sich selbst.
Mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil.

Autorin: Rebecca Anna Fritzsche

Nachwort: Hanns-Josef Ortheil

Illustration: Anna Basener

Satz: Meike Grieger

Glück & Schiller, Hildesheim 2008, ISBN: 978-3-938404-21-8, 46 Seiten.

Stimmen zum Buch
„Ein bißchen vielleicht, wie Hemingway geschrieben hätte, wenn er eine junge Frau gewesen wäre. Ich freue mich schon auf ihren ersten Roman!“

Andreas C. Lazar auf Andis Soapbox

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