Der heilige Klaus

Literatur klebt. Wenn die Bürgersteige runtergeklappt sind, die Milch in Flaschen auf der Einfahrt steht und die Bauern die Gülle auf die Felder karren, erscheint der Hl. Klaus an Autos, Schaufenstern und Fassaden. Alle Motive verbindet ein Claim: „Hl. Klaus.“ Street-Art ist eine Kunstform, der „Hl. Klaus“ beschleunigt sie zu einer Religion. „Ihr dürft mich Nerd nennen“, lautet das Credo von Klaus, dem Street-Art-Heiligen und Schutzpatron der kreativen Provinz, dessen Pseudonym Programm seiner Kunst ist.

Die Herausgeber haben den „Hl. Klaus“ über ein Jahr lang begleitet. Das Buch „Der heilige Klaus“ ist ein Boomshot auf sein überkomplexes Werk. Es zeigt, was Literatur kann, was Kunst kann, was das Wahre, Schöne und Gute MORGEN sein wird. Klebst du noch oder klaust du schon?

Herausgeber / Autoren: Stephan Porombka | Kay Steinke

 

Layout / Satz: Sandra Bauke

Übersetzung ins Englische: Britta Hügel | Thomas Mader

Edition Pächterhaus 2010, ISBN 978-3-941392-15-1, 150 Seiten.

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