Wie läuft die Bewerbung ab?

Schritt für Schritt

Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus

1 Der richtige Studiengang?

Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studieren – wie kann ich mir das vorstellen?

Dieser Studiengang bietet dir die Möglichkeit, dein Wissen über Literatur und Textproduktion zu erweitern und dein individuelles Schreiben weiterzuentwickeln. In Seminaren, Übungen und Werkstätten werden nicht nur Theorien vermittelt, sondern du kannst auch direkt an deinen eigenen Texten arbeiten. Zusammen mit anderen Studierenden werden fremde und eigene Texte diskutiert, kritisiert und lektoriert, sowie neue Formen des Schreibens und Vermittelns von Literatur erkundet.

Das besondere in Hildesheim ist nicht nur eine Betreuung durch Dozenten, die direkt aus dem Literaturbetrieb kommen und diesen beispielsweise aus Sicht von Autoren, Journalisten oder Veranstaltern kennen, sondern auch ein gemeinsamer Campus mit Kunst- und Kulturinteressierten anderer Studiengänge.

Neben deinem Hauptfach Literatur wählst du zusätzlich zwei wissenschaftliche Beifächer aus den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Medien, Musik. Anstelle eines zweiten Beifachs aus diesem Bereich kannst du als zweites auch Kulturpolitik oder Philosophie wählen. Dazu belegst du Kurse im Interdisziplinären Bereich, der unterschiedliche Fächer und fachübergreifende Veranstaltungen umfasst. So bekommst du nicht nur einen Einblick in die Literaturarbeit, sondern in Bereiche des gesamten Kulturbetriebs. Wenn du dich also neben Literatur auch für die anderen Künste interessierst und in einer Umgebung studieren willst, in der deine Schreibpraxis gefördert und durch Kultur- und Literaturtheorien wissenschaftlich ergänzt wird, bist du hier genau richtig.

Noch Fragen? Vielleicht hilft ja unsere Studiums-Seite weiter.

Noch mehr Informationen zum Studiengang findest du auf der Website des Fachbereichs.

2 Unterlagen für die Eignungsprüfung vorbereiten

Für den Studiengang „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ ist der Nachweis der persönlichen künstlerischen Eignung in Form einer Prüfung nötig. Ohne diesen ist eine Bewerbung um einen Studienplatz nicht möglich.

Die Eignungsprüfung besteht aus der Begutachtung einer von dir erstellten Textmappe sowie einem Prüfungsgespräch, das in der Regel im Juli stattfindet. Die Textmappe muss im Voraus angefertigt und zusammen mit der Bewerbung eingereicht werden.

Für die Bewerbung brauchst du folgende Unterlagen:

Eine Textmappe

Diese besteht aus einer oder mehrere selbstverfasste Textproben von insgesamt zehn bis höchstens zwanzig Seiten (maximal 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen pro Seite (Normseite)) aus den Bereichen Prosa, Lyrik, Drama, Essay.

Hierbei geht es nicht in erster Linie darum, vermeintlich perfekte, also fertige Texte einzureichen. Vielmehr können es auch abgebrochene Versuche sein, Fragmente, Notizen und Entwürfe. Schließlich bewerbt ihr euch hier auch um einen Studienplatz, weil ihr noch etwas lernen und euch weiterentwickeln sollt und wollt. Für die Prüfer ist es daher besonders spannend, ob aus den Arbeitsproben ein Entwicklungspotential erkennbar wird.

Einen tabellarischer Lebenslauf

Ein aktuelles Lichtbild

Letztere kannst du aber auch direkt zur Prüfung mitbringen. Die Textmappe muss jedoch unbedingt vorher eingereicht werden.

3 Bewerbung für die Eignungsprüfung

Wenn du die erforderlichen Unterlagen vorbereitet hast, kannst du dich online zur Eignungsprüfung anmelden. Der Bewerbungszeitraum geht in der Regel von Anfang März bis zum 15. April.

Innerhalb dieser Frist, also spätestens bis zum 15. April musst du zusätzlich zur Online-Bewerbung die Textmappe per Post einreichen, andernfalls wird die Bewerbung nicht bearbeitet. Auf jedem Blatt sollte hierfür dein Name, Vorname und die bei der Online-Anmeldung erhaltene Geschäftsnummer angegeben werden. Für die fristgerechte Einreichung der Unterlagen gilt dabei der Eingangsstempel der Universität, nicht der Poststempel. Den tabellarischen Lebenslauf sowie ein aktuelles Lichtbild kannst du ebenfalls bereits mitschicken, oder direkt zur Eignungsprüfung mitbringen.

Wenn du wissen möchtest, ob deine Unterlagen angekommen sind, kannst du noch eine frankierte und an dich selbst adressierte Postkarte mit dem Vermerk „Die Unterlagen für die Eignungsprüfung Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus sind eingegangen“ beilegen, die dir dann abgestempelt zurückgeschickt wird.

Weitere Informationen zur Eignungsprüfung findest du im offiziellen Merkblatt.

Wichtig: Zusätzlich zur Bewerbung für die Eignungsprüfung musst du dich separat für den entsprechenden Studiengang bewerben!

4 Eignungsprüfung ablegen

Die Eignungsprüfung findet in der Regel Mitte Juli statt, in diesem Jahr am 13. und 14. Juli. Den genauen Termin erhälst du rechtzeitig mit dem Einladungsschreiben zur Prüfung.

Aufbau und Ablauf der Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung besteht aus:

a) Der Begutachtung der selbstverfassten Textproben (1. Prüfungsteil)

b) einem 30-minütigen Prüfungsgespräch über

– die selbstverfassten Textproben (2. Prüfungsteil)

– einen oder mehrere vorgegebene Texte der Gegenwartsliteratur (3. Prüfungsteil)

(Vor dem mündlichen Prüfungsgespräch bekommst du 30 Minuten Vorbereitungszeit, in der die vorgegebenen Texte ausgegeben und bearbeitet werden sollen.)

Zur mündlichen Prüfung wirst du nur zugelassen, wenn du den ersten Prüfungsteil bestanden hast, deine Textproben also positiv bewertet wurden. In diesem Fall bekommst du eine schriftliche Einladung mit Datum und Uhrzeit der Eignungsprüfung, die in der Regel im Juli stattfindet. Bestehst du den ersten Prüfungsteil nicht, erhälst du einen Bescheid zur Nichtzulassung zur Prüfung

Ziel der Eignungsprüfung

In der Prüfung geht es vor allem um deine ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit und deine Fähigkeiten zum kreativen, selbständigen und genauen Umgang mit Sprache und Literatur. Dabei ist weniger die literaturwissenschaftliche Analyse von Texten entscheidend, sondern vielmehr die Reflexion der eingereichten Arbeitsproben und des eigenen Schreibens, ein Bewusstsein über die Machart deiner und fremder Texte und wie sie dadurch auf dich persönlich wirken, sowie deine Motivation für das Studium. Auch bei der Besprechung der Gegenwartsliteratur kommt es nicht in erster Linie auf eine Analyse der Stilmittel und Interpretation wie im Deutschunterricht an, sondern eher um die Wirkung des Textes auf den Leser und wie diese erreicht wird.

Hast du alle Prüfungsteile bestanden, erhältst du einen schriftlichen Bescheid. Diese Daten werden dann an das Prüfungsamt weitergeleitet, um deine Bewerbung zu vervollständigen. Die bestandene Eignungsprüfung ist ein Jahr lang gültig.

Weitere Informationen zur Eignungsprüfung findest du auf der Fachschaftsseite sowie auf der Internetseite des Fachbereichs.

5 Bewerbung auf den Studienplatz

Zusätzlich zur Bewerbung für die Eignungsprüfung musst du dich um einen Studienplatz bewerben. Die Bewerbungsfrist hierfür geht in der Regel von Anfang Juni bis zum 15. Juli.

Hier geht’s zur Online-Bewerbung.

Wichtig ist, dass du dich zum jeweiligen Semester nur um einen Studienplatz in einem Studiengang bewerben kannst. Solltest du mehrere Bewerbungen eingereicht haben, wird nur die zuletzt eingegangene im Zulassungsverfahren berücksichtigt. Alle vorangegangenen Bewerbungen werden automatisch gelöscht!

Hinweis: Unterlagen, die du zur Eignungsprüfung mitgebracht oder für diese eingeschickt hast, werden anschließend nicht an das Immatrikulationsamt weitergeleitet. Deshalb musst du unbedingt alle für die Studienplatzbewerbung erforderlichen Unterlagen vollständig und fristgerecht beim Immatrikulationsamt einreichen!

Weitere Informationen zur Bewerbung, Zulassung und zu den erforderlichen Unterlagen findest du auf der Internetseite des Immatrikulationsamtes und im Merkblatt zur Bewerbung für diesen Studiengang.

6 Noch Fragen?

Dann schau doch mal in unserem FAQ vorbei!

Oder wende dich an Jenifer Becker, Ansprechpartnerin für Bewerbungen in den Schreiber-Studiengängen.

Literarisches Schreiben und Lektorieren

1 Den richtigen Studiengang finden

Im Master Literarisches Schreiben und Lektorieren arbeiten die Studierenden an einem eigenen Schreibprojekt. Egal, ob Roman, Erzählband, Miniaturensammlung, Lyrikzyklus, Theaterstück oder Crossover – die Arbeit wird durch eine intensive Betreuung unterstützt. In Einzelgesprächen mit den DozentInnen des Instituts und ausgewählten LektorInnen deutschsprachiger Verlage wie beispielsweise Suhrkamp, Dumont, Fischer oder Piper bekommen die Studierenden kritische Impulse, die ihnen dabei helfen, das Projekt voranzubringen.

Flankiert werden diese Mentorate durch Seminarangebote zu Schreibprozessen, der Inszenierung von Literatur sowie Kulturpolitik und -management. Übungen zur Lehre des Schreibens und Workshops, in denen das Vorlesen der eigenen Texte trainiert wird, komplettieren das Veranstaltungsverzeichnis.

Neben der Arbeit an einem eigenen großen Schreibprojekt werden auch Projekte von anderen Studenten lektoriert oder man arbeitet nicht nur an einem literarischen Schreibprojekt, sondern an einer theoretische Arbeit zum Thema Lektorat/Lektorieren.

2 Bewerbungsunterlagen zusammenstellen

Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sind:

  • Das Abschlusszeugnis des Bachelorstudiengangs oder eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Leistungspunkte (mindestens 135 LP) und die Durchschnittsnote (beglaubigte Kopie)
  • Ein Lebenslauf
  • Ein Motivationsschreiben (siehe unten)

 

Das Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben sollte vier wichtige Schriften enthalten:

  1. Der Entwurf oder die Konzeption eines Schreibprojekts (aus der Belletristik, dem Kulturjournalismus, aus dem medialen Bereich oder Grundzüge eines Essays) im Umfang von 3-5 Seiten. Hierbei handelt es sich um einen Gegenstand, an dem der zukünftige Master-Student im Laufe des Studiums weiterarbeiten soll. Das Projekt sollte vorher erläutert werden: Das Thema, die Form des Projekts, das Interesse an der Beobachtung des weiteren Verlaufs, die Analyse des eigenen Schreibverfahrens und der Plan, wie dieses Projekt weiter ausgearbeitet werden soll. Dieses Exposé soll außerdem mit Arbeitsproben aus dem Projekt versehen werden, die auch während des Studiums weiterbearbeitet werden. Die Arbeitsproben sollen nochmals 10-15 Seiten umfassen.
  2. Des Weiteren sollte es eine Beschreibung der Motivation beinhalten, warum die Bewerber gerne „Literarisches Schreiben und Lektorieren“ studieren möchten, und warum dieser Studiengang gut zu ihnen passt. Hier sollen die eigenen Interessen beschrieben und die persönlichen Fähigkeiten im Umfang von einer Seite dargestellt werden.
  3. Im weiteren Verlauf sollen die eigenen künstlerisch-praktischen Fähigkeiten erläutert werden. Dies bedeutet, die eigenen Erfahrungen zu schildern, die man z.B. bereits in Bereichen des literarischen Schreibens gemacht hat. Hier können die Bewerber relativ offen beschreiben, was sie vor oder während ihrer Studienzeit geleistet haben und welche spezifischen Eigenschaften für den weiteren Studienverlauf von Nutzen sein könnten. Das können Fähigkeiten sein, die sich die Bewerber im Bachelor-Studiengang angeeignet haben, eine Beschreibung des eigenen Schreib- und Arbeitsprozesses, das Mitwirken an Theaterstücken oder eigene Arbeitsprojekte im Bereich des Schreibens, ob veröffentlicht oder unveröffentlicht. Eine Liste mit Angaben solcher Texte (bei veröffentlichten Texten mit Verlagsangaben) soll ebenfalls an dieser Stelle beigefügt werden.
  4. Die Bewerber sollten im vierten Teil beschreiben, inwieweit sie zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise fähig sind und über sichere Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen bzw. Basiswissen aus dem Erststudium verfügen. Dies können Seminare sein, an denen die Bewerber im Erststudium teilgenommen haben, oder auch die Fähigkeit dazu, sich gut neue Methoden anzueignen, eigene und fremde Schreibprozesse zu reflektieren. Es können auch eigene Forschungsprojekte, Untersuchungen oder sogar Hausarbeiten, die im Zuge des Erststudiums gemacht bzw. geschrieben wurden, erwähnt werden. Dies sollte drei Seiten umfassen. Zusätzlich sollte eine Liste über bekannte Arbeitsweisen (z.B. Textwerkstätten und im Zuge davon erlernte Vorgehensweisen, mit Texten zu arbeiten) angehängt werden.

Die Auswahlkommission bewertet diese vier Teile des Motivationsschreibens jeweils mit 0 oder 1 Punkt, wobei das Motivationsschreiben mindestens mit 2 Punkten bewertet sein muss, damit Studieninteressierten der Nachweis der besonderen künstlerisch-wissenschaftlichen Eignung zugesprochen wird. (Das Ergebnis der Bewertung des Motivationsschreibens ist auch für das darauffolgende Wintersemester gültig)

3 Bewerbung um einen Studienplatz

Der Studiengang kann immer nur zum Wintersemester eines jeden Jahres begonnen werden. Ab Mitte März ist die Bewerbung möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 2. Mai eines Jahres. Bis zu dieser Frist müssen die schriftliche Bewerbung und die erforderlichen Bewerbungsunterlagen bei der Hochschule eingegangen sein.

Wichtig: Es kann sich immer nur für einen Studiengang beworben werden!

Hier geht’s zur Online-Bewerbung!

4 Das Auswahlgespräch

Ziel des Auswahlgesprächs ist es die besondere Eignung der Studieninteressierten zu überprüfen.

Eignungsparameter des Auswahlgesprächs:

  • die Motivation der Studieninteressierten,
  • Fähigkeit zu wissenschaftlicher bzw. künstlerisch-wissenschaftlicher Arbeitsweise,
  • sichere Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen im angestrebten künstlerischwissenschaftlichen Schwerpunktfach Literatur
  • Nachweis der besonderen künstlerischen Eignung im angestrebten Schwerpunktfach Literatur sowie die
  • Fähigkeit zur Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit.

Bewertung durch Prüfungskommission mit jeweils 0, 2, 4 oder 6 Punkten.

 

Ablauf des Auswahlgesprächs:

Mitteilung des Termins sowie des Ortes in angemessenem Zeitraum vor Beginn des Gesprächs

Bestehend aus zwei Teilen (jeweils max. 15 Minuten).

1. Teil: Gespräch über das im Motivationsschreiben skizzierte Forschungsvorhaben.

2. Teil: Präsentation einer eigenen künstlerischen Arbeit (max. 10 Minuten!) und deren Reflexion (Arbeiten können durch geeignete Dokumentationen vorgestellt oder live präsentiert werden).

5 Zulassung zu einem Studienplatz

Bei Zulassung erhalten Bewerber/-innen von der Hochschule einen schriftlichen Zulassungsbescheid. Um das Studium zu beginnen, muss die schriftliche Erklärung zur Annahme des Studienplatzes fristgerecht eingereicht werden (Frist wird im Zulassungsbescheid mitgeteilt).

Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis

1 Der richtige Studiengang?

Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis. Was bedeutet das überhaupt?

Im Gegensatz zu den anderen beiden Studiengängen des Literaturinstituts studierst du in diesem Studiengang hauptsächlich die Theorien der Kulturwissenschaften und lernst etwas über Kulturmanagement und -politik, sowie aktuelle popkulturelle Strömungen. Der Zusatz „Ästhetische Praxis“ bezieht sich dann auf dein Hauptfach, in diesem Fall Literatur, das immerhin auch noch 40% deines Studiums ausmacht. Hier kannst du deine künstlerischen Ambitionen in die Praxis umsetzen und fast alle Kurse besuchen, die auch für Kreative Schreiber angeboten werden. Dazu gehören auch Textwerkstätten und andere Schreibübungen, sowie allgemeine Literaturvermittlung und Literaturgeschichte. Außerdem kannst du noch ein ästhetisches Nebenfach wählen, etwa Kunst, Theater, Medien oder Musik.

Als Kulturwissenschaftler bist du nicht ganz auf das ästhetische Verfahren spezialisiert wie in „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“, dafür aber breit aufgestellt in theoretischen Fragen, wie auch in Politik, Wirtschaft und Philosophie.

Wenn du dich also für die Entwicklung und Theorie der Kultur sowie Kulturpolitik und -management interessierst, und trotzdem deine künstlerische Ader ausleben und auch journalistisch arbeiten willst, dann ist der Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ genau das Richtige für dich.

2 Anmeldung zur Eignungsprüfung

Für den Studiengang „Kulturwissenschaften & ästhetische Praxis“ kann man sich nur im Wintersemester bewerben, die Eignungsprüfung findet daher immer im Sommer in den ersten Juliwochen statt. Ohne Eignungsprüfung kannst du dich nicht um einen Studienplatz bewerben, also ist es wichtig sich die Termine zu notieren, die du keinesfalls verpassen solltest.

Ab Anfang März bis zum 1. Juni kannst du dich online zur Eignungsprüfung anmelden. Dafür gibt es ein Onlineportal. Hilfreich ist auch das Merkblatt zur Eignungsprüfung auf der Universitätswebsite.

Folgende Unterlagen musst du bis zum 1. Juni ans Immatrikulationsamt senden:

– Lebenslauf mit Schwerpunkt auf deine künstlerischen Interessen

– aktuelles Foto

Wenn du wissen möchtest, ob deine Unterlagen angekommen sind, kannst du noch eine frankierte und an dich selbst adressierte Postkarte beilegen, die dir dann abgestempelt zurückgeschickt wird.

Wenn du dich fristgerecht angemeldet hast, bekommst du etwa drei Wochen vor der Prüfung einen Brief mit der Einladung zur Eignungsprüfung.

In diesem Brief steht dann Termin und Ort der Eignungsprüfung.

3 Vorbereitung auf die Eignungsprüfung

Zur Eignungsprüfung musst du einen selbstverfassten Text von 1- 5 Normseiten Länge ( ca. 10.000 Zeichen) mitbringen, zu einem bestimmtem Thema. Dieses Thema steht ebenfalls in dem Brief. Vergangene Themen sind zum Beispiel: „Vorwärts und Zurück auf Los“ oder „Die leeren Seiten des Glücks“. Im Genre bist du nicht eingeschränkt, du kannst schreiben, was du willst, ob einen Prosatext oder eine Rezension. Hauptsache ist, du bist von deinem Text überzeugt. Zudem wirst du in der Prüfung ein Buch der Gegenwartsliteratur (ab 1990) kurz vorstellen müssen.

Neben der Einladung zur Eignungsprüfung wirst du einen Infozettel der KuWi – Fachschaft im Brief finden. Bei Fragen und Sorgen kannst du dich immer an sie wenden, zudem organisieren sie die Bettenbörse, die dir einen Schlafplatz in Hildesheim bei anderen KuWi-Studenten über die Zeit der Eignungsprüfung vermittelt. Diese ist zu empfehlen, um schon andere Prüflinge kennenzulernen und im Austausch mit Leuten zu stehen, die die Eignungsprüfung bereits hinter sich haben.

4 Eignungsprüfung ablegen

Wenn du dann am vorgesehenen Datum in Hildesheim angekommen bist und deinen Weg zur Domäne gefunden hast, werden du und deine Mit-Prüflinge erst einmal eine 60minütige schriftliche Prüfung ablegen, in der ihr einen künstlerischen Gegenstand (Musikvideo o. Ä.) auf bestimmte kulturwissenschaftliche Aspekte hin analysieren müsst. Hier zählt Qualität und nicht Quantität, also lass dich nicht verunsichern, wenn deine Nachbarn vermeintlich mehr schreiben als du. Teile dir deine Zeit ein, um Notizen zu machen und die Analyse zu schreiben.

Danach wird der zuständige Prüfer euch die Uhrzeiten für eure mündlichen Prüfungen sagen. Bis dahin kannst du deine Zeit damit verbringen, den schönen Campus zu erkunden, beim Prüfungscafé vorbeizuschauen oder dich mit deinen zukünftigen Kommilitonen auszutauschen.

Im mündlichen Prüfungsteil werden dir zwei Dozenten des Literaturinstituts gegenüber sitzen. Zuerst liest du einen Ausschnitt aus deinem mitgebrachten Text vor, zu dem dir deine Prüfer anschließend einige Fragen stellen werden. Dann wirst du das Buch vorstellen und nach zwanzig Minuten ist alles vorbei.

Einige Wochen später erhältst du per Post den Bescheid über dein Bestehen der Eignungsprüfung und deine Note. Diese setzt sich zu 40% aus dem ersten Prüfungsteil und zu 60% aus dem zweiten Prüfungsteil zusammen. Je besser deine Note, desto wahrscheinlicher, dass du nach einer Bewerbung um einen Studienplatz auch angenommen wirst. Der Bescheid gilt für ein ganzes Jahr, falls du dich erst im kommenden Wintersemester auf einen Platz bewerben möchtest.

5 Bewerbung auf den Studienplatz

Ab Anfang Juni bis zum Mitte Juli kannst du dich auf einen Studienplatz bewerben. Diese Bewerbung muss zusätzlich zur Anmeldung zur Eignungsprüfung erfolgen.

Du kannst dich nur auf einen zulassungsbeschränkten Studiengang bewerben. Wenn du also mehrere Eignungsprüfungen abgelegt hast, musst du dich jetzt für einen Studiengang entscheiden.

Zuerst musst du dich im Online–Portal anmelden, dann musst du folgende Unterlagen bis zum 15.07 an das Immatrikulationsamt schicken:

  • unterschriebene Eidesstattliche Versicherung zur Richtigkeit deiner Angaben, die du nach der Anmeldung im Online–Portal bekommst
  • amtlich beglaubigte Kopie deiner Hochschulzugangsberechtigung (Abiturzeugnis)
  • tabellarischer Lebenslauf mit Foto (auch wenn du ihn bereits zur Anmeldung zur Eignungsprüfung eingeschickt hast)
  • Kopie des Bescheids über das Bestehen der Eignungsprüfung, falls du diese im Jahr zuvor bestanden hast

Wenn du die Eignungsprüfung im Jahr des Wintersemesterbeginns abgelegt hast, musst du nicht erst warten, bis du deinen Bescheid bekommen hast. Dein Ergebnis wird an das Immatrikulationsamt übermittelt und du kannst dich bewerben, ohne den Bescheid einzuschicken.

Im Online–Portal erhältst du auch eine Bewerbernummer, die auf allen einzureichenden Dokumenten vermerkt sein sollte. Sie entspricht nicht der Geschäftsnummer, die du zur Anmeldung zur Eignungsprüfung erhalten hast.

Weitere wichtige Informationen findest du auf dem Merkblatt zur Bewerbung um einen Studienplatz für Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis.

Hier geht’s zur Online – Bewerbung!

6 Noch Fragen?

Dann schau doch mal in unserem FAQ vorbei!

Oder wende dich an Kevin Kuhn, Ansprechpartner für Bewerbungen in den Schreiber-Studiengängen.

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