Bewerbung

Du möchtest am Literaturinstitut studieren? Alle Fragen, alle Antworten:

Allgemein

Gibt es bei Studienbeginn ein Mindest– oder Höchstalter?

Nein, man kann sich in jedem Alter für einen Studiengang bewerben.

Können auch englische Texte eingereicht werden?

Es können auch Texte auf Englisch eingereicht werden, jedoch sollte der Großteil der eingereichten Texte auf Deutsch verfasst sein, da auch im Studium die meisten Texte in deutscher Sprache verfasst werden und darauf der Schwerpunkt liegt. Daher wird von der Abgabe ausschließlich englischer Texte abgeraten.

Wie sollen die abgegebenen Texte formatiert sein und dürfen auch Bilder enthalten sein?

Es gelten die Bestimmungen einer Normseite. Bilder dürfen enthalten sein, wenn sie zum einfacheren Verständnis und zur Erläuterung der abgegebenen Texte beitragen, oder wenn sie einen künstlerischer Bestandteil darstellen. Die Texte sollten in einer gut lesbaren Schrift formatiert sein (z.B. Times New Roman, Schriftgröße 12, mit einem Zeilenabstand von 1,5).

Was ist eine Normseite?

In Deutschland gilt: 30 Zeilen zu jeweils maximal 60 Anschlägen. Also besteht eine Normseite aus ungefähr 1800 Anschlägen.

Gibt es einen NC für die Bachelorstudiengänge?

Nein, den gibt es nicht. Es wird durch die Eignungsprüfungen festgestellt, ob ein Studieninteressent für den jeweiligen Studiengang geeignet ist.

Gibt es ein Nachrückverfahren bei verpassten Fristen?

Nein. Wenn die Frist zum Einreichen wichtiger Dokumente verpasst wurde, gibt es kein Nachrückverfahren.

Muss ich mich nach Bestehen der Eignungsprüfung trotzdem bewerben?

Ja. Das Bestehen der Eignungsprüfung für die Bachelor Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, sowie ein positiver Bescheid nach dem Auswahlgespräch für den Master Literarisches Schreiben und Lektorieren ist keine Bewerbung um einen Studienplatz. Das Zertifikat zur bestandenen Prüfung ist bis zu einem Jahr nach Abschluss gültig und muss bei fristgerechter Bewerbung mit eingereicht werden.

Kann ich mich auch ohne Abitur bewerben?

Auf der Hauptseite der Universität Hildesheim lassen sich alle Informationen bezüglich dieses Themas finden: Weitere Infos hier.

Kann ich mich für höhere Fachsemester bewerben?

Dazu gibt es einen Antrag. Dieser ist zusammen mit anderen wichtigen Informationen auf der Seite des Immatrikulationsamtes zu finden: Zu den Formularen

Muss ich ein Beifach wählen und wenn ja, welches?

Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, B.A.: Der Modulplan umfasst ein künstlerisch-wissenschaftliches Beifach sowie einen Wahlstudienbereich. Angenommene BewerberInnen wählen aus dem Feld der künstlerisch-wissenschaftlichen Beifächer zwei Fächer.
Zur Wahl stehen:

  • für das 1. Beifach Bildende Kunst, Medien, Musik und Theater
  • für den Wahlstudienbereich Bildende Kunst, Medien, Musik, Theater, Philosophie und Kulturpolitik

Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, B.A.: Angenommene BewerberInnen mit Hauptfach Literatur wählen aus dem Feld der künstlerisch-wissenschaftlichen Beifächer ein Beifach.
Zur Wahl stehen:

  • Bildende Kunst, Medien, Musik und Theater

Literarisches Schreiben und Lektorieren, M.A.: Angenommene BewerberInnen wählen ein Beifach aus dem Feld der künstlerisch-wissenschaftlichen Beifächer.

Muss ich bei der Eignungsprüfung vor Ort sein?

Ja. Eine Eignungsprüfung beispielsweise über Skype ist nicht möglich.

Ist auch ein späterer Studienbeginn möglich oder muss man im kommenden Wintersemester den Studienplatz antreten?

Das Zertifikat zur bestandenen Prüfung ist bis zu einem Jahr nach Abschluss gültig. Dieses muss bei der fristgerechten Bewerbung mit eingereicht werden.

Wo kann ich mich bewerben?

Eine Bewerbung ist auf dieser Website nicht möglich. Sie kann nur auf der Hauptwebsite der Universität Hildesheim erfolgen. Dort kann man sich sowohl für die Eignungsprüfungen zu den Bachelorstudiengängen, als auch um einen Studienplatz für alle Studiengänge bewerben: Hier zur Website

Muss man bereits veröffentlicht haben, um sich um einen der drei Studiengänge zu bewerben?

Nein, die Veröffentlichung von Texten ist keine Voraussetzung, um sich für einen Studiengang zu bewerben. Wenn allerdings schon veröffentlicht wurde, können diese Texte gerne mit in der Bewerbungsmappe eingereicht werden.

Kreatives Schreiben und
Kulturjournalismus

1 Der richtige Studiengang?

Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studieren – wie kann ich mir das vorstellen? Dieser Studiengang bietet dir die Möglichkeit, dein Wissen über Literatur und Textproduktion zu erweitern und dein individuelles Schreiben weiterzuentwickeln. In Seminaren, Übungen und Werkstätten werden nicht nur Theorien vermittelt, sondern du kannst auch direkt an deinen eigenen Texten arbeiten. Zusammen mit anderen Studierenden werden fremde und eigene Texte diskutiert, kritisiert und lektoriert, sowie neue Formen des Schreibens und Vermittelns von Literatur erkundet. Das besondere in Hildesheim ist nicht nur eine Betreuung durch Dozenten, die direkt aus dem Literaturbetrieb kommen und diesen beispielsweise aus Sicht von Autoren, Journalisten oder Veranstaltern kennen, sondern auch ein gemeinsamer Campus mit Kunst- und Kulturinteressierten anderer Studiengänge. Neben deinem Hauptfach Literatur wählst du zusätzlich zwei wissenschaftliche Beifächer aus den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Medien, Musik. Anstelle eines zweiten Beifachs aus diesem Bereich kannst du als zweites auch Kulturpolitik oder Philosophie wählen. Dazu belegst du Kurse im Interdisziplinären Bereich, der unterschiedliche Fächer und fachübergreifende Veranstaltungen umfasst. So bekommst du nicht nur einen Einblick in die Literaturarbeit, sondern in Bereiche des gesamten Kulturbetriebs. Wenn du dich also neben Literatur auch für die anderen Künste interessierst und in einer Umgebung studieren willst, in der deine Schreibpraxis gefördert und durch Kultur- und Literaturtheorien wissenschaftlich ergänzt wird, bist du hier genau richtig.

Noch mehr Informationen zum Studiengang findest du auf der Website des Fachbereichs.

2 Unterlagen für die Eignungsprüfung vorbereiten

Für den Studiengang „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ ist der Nachweis der persönlichen künstlerischen Eignung in Form einer Prüfung nötig. Ohne diesen ist eine Bewerbung um einen Studienplatz nicht möglich. Die Eignungsprüfung besteht aus der Begutachtung einer von dir erstellten Textmappe sowie einem Prüfungsgespräch, das in der Regel im Juli stattfindet. Die Textmappe muss im Voraus angefertigt und zusammen mit der Bewerbung eingereicht werden.

Für die Bewerbung brauchst du folgende Unterlagen: Eine Textmappe Diese besteht aus einer oder mehrere selbstverfasste Textproben von insgesamt zehn bis höchstens zwanzig Seiten (maximal 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen pro Seite (Normseite)) aus den Bereichen Prosa, Lyrik, Drama, Essay. Hierbei geht es nicht in erster Linie darum, vermeintlich perfekte, also fertige Texte einzureichen. Vielmehr können es auch abgebrochene Versuche sein, Fragmente, Notizen und Entwürfe. Schließlich bewerbt ihr euch hier auch um einen Studienplatz, weil ihr noch etwas lernen und euch weiterentwickeln sollt und wollt. Für die Prüfer ist es daher besonders spannend, ob aus den Arbeitsproben ein Entwicklungspotential erkennbar wird.

Einen tabellarischer Lebenslauf und ein aktuelles Lichtbild Letztere kannst du aber auch direkt zur Prüfung mitbringen. Die Textmappe muss jedoch unbedingt vorher eingereicht werden.

3 Bewerbung für die Eignungsprüfung

Wenn du die erforderlichen Unterlagen vorbereitet hast, kannst du dich online zur Eignungsprüfung anmelden. Der Bewerbungszeitraum geht in der Regel von Anfang März bis zum 15. April.

Innerhalb dieser Frist, also spätestens bis zum 15. April musst du zusätzlich zur Online-Bewerbung die Textmappe per Post einreichen, andernfalls wird die Bewerbung nicht bearbeitet. Auf jedem Blatt sollte hierfür dein Name, Vorname und die bei der Online-Anmeldung erhaltene Geschäftsnummer angegeben werden. Für die fristgerechte Einreichung der Unterlagen gilt dabei der Eingangsstempel der Universität, nicht der Poststempel. Den tabellarischen Lebenslauf sowie ein aktuelles Lichtbild kannst du ebenfalls bereits mitschicken, oder direkt zur Eignungsprüfung mitbringen.

Wenn du wissen möchtest, ob deine Unterlagen angekommen sind, kannst du noch eine frankierte und an dich selbst adressierte Postkarte mit dem Vermerk „Die Unterlagen für die Eignungsprüfung Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus sind eingegangen“ beilegen, die dir dann abgestempelt zurückgeschickt wird.

Weitere Informationen zur Eignungsprüfung findest du im offiziellen Merkblatt.

Wichtig: Zusätzlich zur Bewerbung für die Eignungsprüfung musst du dich separat für den entsprechenden Studiengang bewerben!

4 Eignungsprüfung ablegen

Die Eignungsprüfung findet in der Regel Mitte Juli statt, in diesem Jahr am 13. und 14. Juli. Den genauen Termin erhälst du rechtzeitig mit dem Einladungsschreiben zur Prüfung.

Aufbau und Ablauf der Eignungsprüfung
Die Eignungsprüfung besteht aus:
a) Der Begutachtung der selbstverfassten Textproben (1. Prüfungsteil)
b) einem 30-minütigen Prüfungsgespräch über – die selbstverfassten Textproben (2. Prüfungsteil) – einen oder mehrere vorgegebene Texte der Gegenwartsliteratur (3. Prüfungsteil) (Vor dem mündlichen Prüfungsgespräch bekommst du 30 Minuten Vorbereitungszeit, in der die vorgegebenen Texte ausgegeben und bearbeitet werden sollen.)

Zur mündlichen Prüfung wirst du nur zugelassen, wenn du den ersten Prüfungsteil bestanden hast, deine Textproben also positiv bewertet wurden. In diesem Fall bekommst du eine schriftliche Einladung mit Datum und Uhrzeit der Eignungsprüfung, die in der Regel im Juli stattfindet. Bestehst du den ersten Prüfungsteil nicht, erhälst du einen Bescheid zur Nichtzulassung zur Prüfung

Ziel der Eignungsprüfung
In der Prüfung geht es vor allem um deine ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit und deine Fähigkeiten zum kreativen, selbständigen und genauen Umgang mit Sprache und Literatur. Dabei ist weniger die literaturwissenschaftliche Analyse von Texten entscheidend, sondern vielmehr die Reflexion der eingereichten Arbeitsproben und des eigenen Schreibens, ein Bewusstsein über die Machart deiner und fremder Texte und wie sie dadurch auf dich persönlich wirken, sowie deine Motivation für das Studium. Auch bei der Besprechung der Gegenwartsliteratur kommt es nicht in erster Linie auf eine Analyse der Stilmittel und Interpretation wie im Deutschunterricht an, sondern eher um die Wirkung des Textes auf den Leser und wie diese erreicht wird. Hast du alle Prüfungsteile bestanden, erhältst du einen schriftlichen Bescheid. Diese Daten werden dann an das Prüfungsamt weitergeleitet, um deine Bewerbung zu vervollständigen. Die bestandene Eignungsprüfung ist ein Jahr lang gültig. Weitere Informationen zur Eignungsprüfung findest du auf der Fachschaftsseite sowie auf der Internetseite des Fachbereichs.

5 Bewerbung auf den Studienplatz

Zusätzlich zur Bewerbung für die Eignungsprüfung musst du dich um einen Studienplatz bewerben. Die Bewerbungsfrist hierfür geht in der Regel von Anfang Juni bis zum 15. Juli.

Hier geht’s zur Online-Bewerbung.

Wichtig ist, dass du dich zum jeweiligen Semester nur um einen Studienplatz in einem Studiengang bewerben kannst. Solltest du mehrere Bewerbungen eingereicht haben, wird nur die zuletzt eingegangene im Zulassungsverfahren berücksichtigt. Alle vorangegangenen Bewerbungen werden automatisch gelöscht!

Hinweis: Unterlagen, die du zur Eignungsprüfung mitgebracht oder für diese eingeschickt hast, werden anschließend nicht an das Immatrikulationsamt weitergeleitet. Deshalb musst du unbedingt alle für die Studienplatzbewerbung erforderlichen Unterlagen vollständig und fristgerecht beim Immatrikulationsamt einreichen!

Weitere Informationen zur Bewerbung, Zulassung und zu den erforderlichen Unterlagen findest du auf der Internetseite des Immatrikulationsamtes und im Merkblatt zur Bewerbung für diesen Studiengang.

5 Bewerbung auf den Studienplatz

Zusätzlich zur Bewerbung für die Eignungsprüfung musst du dich um einen Studienplatz bewerben. Die Bewerbungsfrist hierfür geht in der Regel von Anfang Juni bis zum 15. Juli.

Hier geht’s zur Online-Bewerbung.

Wichtig ist, dass du dich zum jeweiligen Semester nur um einen Studienplatz in einem Studiengang bewerben kannst. Solltest du mehrere Bewerbungen eingereicht haben, wird nur die zuletzt eingegangene im Zulassungsverfahren berücksichtigt. Alle vorangegangenen Bewerbungen werden automatisch gelöscht!

Hinweis: Unterlagen, die du zur Eignungsprüfung mitgebracht oder für diese eingeschickt hast, werden anschließend nicht an das Immatrikulationsamt weitergeleitet. Deshalb musst du unbedingt alle für die Studienplatzbewerbung erforderlichen Unterlagen vollständig und fristgerecht beim Immatrikulationsamt einreichen!

Weitere Informationen zur Bewerbung, Zulassung und zu den erforderlichen Unterlagen findest du auf der Internetseite des Immatrikulationsamtes und im Merkblatt zur Bewerbung für diesen Studiengang.

Noch mehr Fragen? Dann wende Dich an Jenifer Becker, Ansprechpartnerin für Bewerbungen in den Schreiber-Studiengängen.

Welche Art von Texten können für die Bewerbung eingereicht werden?

Grundsätzlich kann jede Art von Texten eingereicht werden: Kurzprosa, Erzählungen, Auszüge aus einem längeren Text, Essays oder auch Lyrik. Die Gattungsmerkmale sollten, wenn möglich, eingehalten werden.

Welche Dokumente müssen der Anmeldung zur Eignungsprüfung beigelegt werden?

Es müssen ein oder mehrere selbstverfasste Textproben im Umfang von 10-20 Seiten (maximal 1800 Zeichen pro Normseite) eingereicht werden. Außerdem muss ein tabellarischer Lebenslauf und ein aktuelles Lichtbild beigelegt werden. Das Abiturzeugnis bitte erst bei der Bewerbung um einen Studienplatz abgeben.

Wann erfahre ich, ob ich zu einem Auswahlgespräch eingeladen werde?

Es werden einige Wochen nach der Bewerbung Briefe abgeschickt, in denen die eingeladenen Bewerber über das Datum und die Uhrzeit des Auswahlgesprächs informiert werden.

In welchem Zeitraum kann ich mich für die Eignungsprüfung anmelden?

Du kannst dich ab Anfang März bis zum 15. April für die Prüfung anmelden, und die Textmappe abgeben.

Wo kann ich mich für die Eignungsprüfung anmelden?

Auf der Hauptseite der Universität Hildesheim: Zur Anmeldung

Wo finden die Auswahlgespräche statt?

Das Literaturinstitut der Universität Hildesheim befindet auf der Domäne Marienburg. Das erste Treffen findet im Blauen Salon des Pächterhauses (Haus 1, Raum 007) statt.

Kann ich mich für die Eignungsprüfung vorbereiten?

Eine spezifische Vorbereitung ist nicht notwendig. Von Vorteil wäre es, sich ein bisschen Allgemeinwissen über aktuelle literarische Themen anzueignen. Außerdem sollten die Bewerber dazu in der Lage sein, in der Eignungsprüfung ihre Arbeit zu reflektieren.

Wann kann ich mich bewerben?

Eine Bewerbung um einen Studienplatz ist nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungszeit beginnt Anfang Juni und endet am 15. Juli. (Die Anmeldung zur Eignungsprüfung erfolgt bereits bis 15. April.)

Wie sieht die Eignungsprüfung aus?

Es handelt sich hierbei um Einzelgespräche zwischen den Bewerbern und zwei Dozenten des Instituts. Das Gespräch dauert etwa eine halbe Stunde. Die Dozenten fragen nach den eingereichten Texten und nach einem Textauszug eines nicht bekannten Autors (dafür gibt es vorher eine halbe Stunde Vorbereitungszeit).

Im ersten Teil geht es darum, die eigene Arbeit zu reflektieren: Warum z.B. habe ich mich für diese Art von Text in dieser Erzählperspektive entschieden?

Im zweiten Teil der Eignungsprüfung geht es um die Literatur anderer Autoren. Für diesen Teil haben die Anwärter eine halbe Stunde Zeit sich vorzubereiten. Wichtig ist zu beschreiben, was für eine Wirkung dieser Text hat und warum genau diese erreicht wird. Was man in letzter Zeit gelesen hat oder welche Lektüren man überhaupt für wichtig hält, kann ebenfalls Gegenstand des Prüfungsgespräches sein.

Wann erfahre ich das Prüfungsergebnis?

Das Ergebnis wird durch einen schriftlichen Bescheid ca. zwei Wochen nach der Prüfung mitgeteilt.

Literarisches Schreiben
und Lektorieren

1 Den richtigen Studiengang finden

Im Master Literarisches Schreiben und Lektorieren arbeiten die Studierenden an einem eigenen Schreibprojekt. Egal, ob Roman, Erzählband, Miniaturensammlung, Lyrikzyklus, Theaterstück oder Crossover – die Arbeit wird durch eine intensive Betreuung unterstützt. In Einzelgesprächen mit den DozentInnen des Instituts und ausgewählten LektorInnen deutschsprachiger Verlage wie beispielsweise Suhrkamp, Dumont, Fischer oder Piper bekommen die Studierenden kritische Impulse, die ihnen dabei helfen, das Projekt voranzubringen.

Flankiert werden diese Mentorate durch Seminarangebote zu Schreibprozessen, der Inszenierung von Literatur sowie Kulturpolitik und -management. Übungen zur Lehre des Schreibens und Workshops, in denen das Vorlesen der eigenen Texte trainiert wird, komplettieren das Veranstaltungsverzeichnis. Neben der Arbeit an einem eigenen großen Schreibprojekt werden auch Projekte von anderen Studenten lektoriert oder man arbeitet nicht nur an einem literarischen Schreibprojekt, sondern an einer theoretische Arbeit zum Thema Lektorat/Lektorieren.

2 Bewerbungsunterlagen zusammenstellen

Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sind:

  • Das Abschlusszeugnis des Bachelorstudiengangs oder eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Leistungspunkte (mindestens 135 LP) und die Durchschnittsnote (beglaubigte Kopie)
  • Ein Lebenslauf
  • Ein Motivationsschreiben (siehe unten)

Das Motivationsschreiben Das Motivationsschreiben sollte vier wichtige Schriften enthalten:

  1. Der Entwurf oder die Konzeption eines Schreibprojekts (aus der Belletristik, dem Kulturjournalismus, aus dem medialen Bereich oder Grundzüge eines Essays) im Umfang von 3-5 Seiten. Hierbei handelt es sich um einen Gegenstand, an dem der zukünftige Master-Student im Laufe des Studiums weiterarbeiten soll. Das Projekt sollte vorher erläutert werden: Das Thema, die Form des Projekts, das Interesse an der Beobachtung des weiteren Verlaufs, die Analyse des eigenen Schreibverfahrens und der Plan, wie dieses Projekt weiter ausgearbeitet werden soll. Dieses Exposé soll außerdem mit Arbeitsproben aus dem Projekt versehen werden, die auch während des Studiums weiterbearbeitet werden. Die Arbeitsproben sollen nochmals 10-15 Seiten umfassen.
  2. Des Weiteren sollte es eine Beschreibung der Motivation beinhalten, warum die Bewerber gerne „Literarisches Schreiben und Lektorieren“ studieren möchten, und warum dieser Studiengang gut zu ihnen passt. Hier sollen die eigenen Interessen beschrieben und die persönlichen Fähigkeiten im Umfang von einer Seite dargestellt werden.
  3. Im weiteren Verlauf sollen die eigenen künstlerisch-praktischen Fähigkeiten erläutert werden. Dies bedeutet, die eigenen Erfahrungen zu schildern, die man z.B. bereits in Bereichen des literarischen Schreibens gemacht hat. Hier können die Bewerber relativ offen beschreiben, was sie vor oder während ihrer Studienzeit geleistet haben und welche spezifischen Eigenschaften für den weiteren Studienverlauf von Nutzen sein könnten. Das können Fähigkeiten sein, die sich die Bewerber im Bachelor-Studiengang angeeignet haben, eine Beschreibung des eigenen Schreib- und Arbeitsprozesses, das Mitwirken an Theaterstücken oder eigene Arbeitsprojekte im Bereich des Schreibens, ob veröffentlicht oder unveröffentlicht. Eine Liste mit Angaben solcher Texte (bei veröffentlichten Texten mit Verlagsangaben) soll ebenfalls an dieser Stelle beigefügt werden.
  4. Die Bewerber sollten im vierten Teil beschreiben, inwieweit sie zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise fähig sind und über sichere Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen bzw. Basiswissen aus dem Erststudium verfügen. Dies können Seminare sein, an denen die Bewerber im Erststudium teilgenommen haben, oder auch die Fähigkeit dazu, sich gut neue Methoden anzueignen, eigene und fremde Schreibprozesse zu reflektieren. Es können auch eigene Forschungsprojekte, Untersuchungen oder sogar Hausarbeiten, die im Zuge des Erststudiums gemacht bzw. geschrieben wurden, erwähnt werden. Dies sollte drei Seiten umfassen. Zusätzlich sollte eine Liste über bekannte Arbeitsweisen (z.B. Textwerkstätten und im Zuge davon erlernte Vorgehensweisen, mit Texten zu arbeiten) angehängt werden.

Die Auswahlkommission bewertet diese vier Teile des Motivationsschreibens jeweils mit 0 oder 1 Punkt, wobei das Motivationsschreiben mindestens mit 2 Punkten bewertet sein muss, damit Studieninteressierten der Nachweis der besonderen künstlerisch-wissenschaftlichen Eignung zugesprochen wird. (Das Ergebnis der Bewertung des Motivationsschreibens ist auch für das darauffolgende Wintersemester gültig)

3 Bewerbung um einen Studienplatz

Der Studiengang kann immer nur zum Wintersemester eines jeden Jahres begonnen werden. Ab Mitte März ist die Bewerbung möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 2. Mai eines Jahres. Bis zu dieser Frist müssen die schriftliche Bewerbung und die erforderlichen Bewerbungsunterlagen bei der Hochschule eingegangen sein. Wichtig: Es kann sich immer nur für einen Studiengang beworben werden! Hier geht’s zur Online-Bewerbung!

4 Das Auswahlgespräch

Ziel des Auswahlgesprächs ist es die besondere Eignung der Studieninteressierten zu überprüfen. Eignungsparameter des Auswahlgesprächs:

  • die Motivation der Studieninteressierten,
  • Fähigkeit zu wissenschaftlicher bzw. künstlerisch-wissenschaftlicher Arbeitsweise,
  • sichere Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen im angestrebten künstlerischwissenschaftlichen Schwerpunktfach Literatur
  • Nachweis der besonderen künstlerischen Eignung im angestrebten Schwerpunktfach Literatur sowie die
  • Fähigkeit zur Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit.

Bewertung durch Prüfungskommission mit jeweils 0, 2, 4 oder 6 Punkten.

Ablauf des Auswahlgesprächs: Mitteilung des Termins sowie des Ortes in angemessenem Zeitraum vor Beginn des Gesprächs Bestehend aus zwei Teilen (jeweils max. 15 Minuten). 1. Teil: Gespräch über das im Motivationsschreiben skizzierte Forschungsvorhaben. 2. Teil: Präsentation einer eigenen künstlerischen Arbeit (max. 10 Minuten!) und deren Reflexion (Arbeiten können durch geeignete Dokumentationen vorgestellt oder live präsentiert werden).

Bei Zulassung erhalten Bewerber/-innen von der Hochschule einen schriftlichen Zulassungsbescheid. Um das Studium zu beginnen, muss die schriftliche Erklärung zur Annahme des Studienplatzes fristgerecht eingereicht werden (Frist wird im Zulassungsbescheid mitgeteilt).

Wer kann sich für den Masterstudiengang bewerben?

Es handelt sich um einen konsekutiven Masterstudiengang, jedoch gibt es viele verschiedene Anwärter aus mehreren Bereichen. Wichtig ist, dass die Bewerber aus dem vorherigen Studium Erfahrungen im sprachlichen, bzw. künstlerischen Bereich haben.

Ist der Notendurchschnitt des Erststudiums von Belang?

Der qualifizierte Bachelorabschluss setzt voraus, dass das vorangegangene Studium mit mindestens der Note 3,0 abgeschlossen wurde. Die Zugangsvoraussetzung erfüllt auch, wer den Bachelorabschluss mit einer Note bis zu 3,4 abgeschlossen hat, sofern im Rahmen der Bewertung des Motivationsschreibens die Note auf mindestens 3,0 verbessert wird.

Was muss in der Bewerbung enthalten sein?

In der Bewerbung dürfen folgende Dokumente nicht fehlen: Abschlusszeugnis (beglaubigte Kopie) des Bachelorstudiengangs oder – wenn dieses noch nicht vorliegt – eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Leistungspunkte (mindestens 135 LP) und über die Durchschnittsnote, ein Lebenslauf und ein Motivationsschreiben. Unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt!

Wann kann ich mich bewerben?

Eine Bewerbung ist nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungszeit beginnt Mitte März und endet am 2. Mai.

Wie soll das Motivationsschreiben aufgebaut sein?

Das Motivationsschreiben sollte vier wichtige Schriften enthalten:

  1. Der Entwurf oder die Konzeption eines Schreibprojekts (aus der Belletristik, dem Kulturjournalismus, aus dem medialen Bereich oder Grundzüge eines Essays) im Umfang von 3-5 Seiten. Hierbei handelt es sich um einen Gegenstand, an dem der zukünftige Master-Student im Laufe des Studiums weiterarbeiten soll. Das Projekt sollte vorher erläutert werden: Das Thema, die Form des Projekts, das Interesse an der Beobachtung des weiteren Verlaufs, die Analyse des eigenen Schreibverfahrens und der Plan, wie dieses Projekt weiter ausgearbeitet werden soll. Dieses Exposé soll außerdem mit Arbeitsproben aus dem Projekt versehen werden, die auch während des Studiums weiterbearbeitet werden. Die Arbeitsproben sollen nochmals 10-15 Seiten umfassen.
  2. Des Weiteren sollte es eine Beschreibung der Motivation beinhalten, warum die Bewerber gerne „Literarisches Schreiben und Lektorieren“ studieren möchten, und warum dieser Studiengang gut zu ihnen passt. Hier sollen die eigenen Interessen beschrieben und die persönlichen Fähigkeiten im Umfang von einer Seite dargestellt werden.
  3. Im weiteren Verlauf sollen die eigenen künstlerisch-praktischen Fähigkeiten erläutert werden. Dies bedeutet, die eigenen Erfahrungen zu schildern, die man z.B. bereits in Bereichen des literarischen Schreibens gemacht hat. Hier können die Bewerber relativ offen beschreiben, was sie vor oder während ihrer Studienzeit geleistet haben und welche spezifischen Eigenschaften für den weiteren Studienverlauf von Nutzen sein könnten. Das können Fähigkeiten sein, die sich die Bewerber im Bachelor-Studiengang angeeignet haben, eine Beschreibung des eigenen Schreib- und Arbeitsprozesses, das Mitwirken an Theaterstücken oder eigene Arbeitsprojekte im Bereich des Schreibens, ob veröffentlicht oder unveröffentlicht. Eine Liste mit Angaben solcher Texte (bei veröffentlichten Texten mit Verlagsangaben) soll ebenfalls an dieser Stelle beigefügt werden.
  4. Die Bewerber sollten im vierten Teil beschreiben, inwieweit sie zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise fähig sind und über sichere Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen bzw. Basiswissen aus dem Erststudium verfügen. Dies können Seminare sein, an denen die Bewerber im Erststudium teilgenommen haben, oder auch die Fähigkeit dazu, sich gut neue Methoden anzueignen, eigene und fremde Schreibprozesse zu reflektieren. Es können auch eigene Forschungsprojekte, Untersuchungen oder sogar Hausarbeiten, die im Zuge des Erststudiums gemacht bzw. geschrieben wurden, erwähnt werden. Dies sollte drei Seiten umfassen. Zusätzlich sollte eine Liste über bekannte Arbeitsweisen (z.B. Textwerkstätten und im Zuge davon erlernte Vorgehensweisen, mit Texten zu arbeiten) angehängt werden.
Wie sieht das Auswahlgespräch aus?

Das Auswahlgespräch dauert ungefähr eine halbe Stunde und teilt sich in zwei Bereiche auf: Im ersten Teil wird es um die selbstverfassten Textproben aus dem Motivationsschreiben gehen. Im zweiten Prüfungsteil sollen die Bewerber im Zuge einer 10-minütige Präsentation ein weiteres eigenes künstlerisches Projekt vorstellen, und die eigene Arbeit reflektieren. Dieses kann sowohl veranschaulicht dargestellt oder live präsentiert werden. Die Prüfer möchten bei diesen Auswahlgesprächen einen ersten Eindruck erhalten und sich davon überzeugen, dass der Studiengang zu den jeweiligen Bewerbern passt. Vor allem sollen hier Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis gestellt werden: Die Fähigkeit zu wissenschaftlicher bzw. künstlerisch-wissenschaftlicher Arbeitsweise, die sichere Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen im gewünschten künstlerisch-wissenschaftlichen Schwerpunkt Literatur, Nachweis der besonderen künstlerischen Eignung im angestrebten Schwerpunktfach Literatur und die Fähigkeit zur Reflektion der eigenen Arbeit.

Kulturwissenschaften
und ästhetische Praxis

1 Der richtige Studiengang?

Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis. Was bedeutet das überhaupt? Im Gegensatz zu den anderen beiden Studiengängen des Literaturinstituts studierst du in diesem Studiengang hauptsächlich die Theorien der Kulturwissenschaften und lernst etwas über Kulturmanagement und -politik, sowie aktuelle popkulturelle Strömungen. Der Zusatz „Ästhetische Praxis“ bezieht sich dann auf dein Hauptfach, in diesem Fall Literatur, das immerhin auch noch 40% deines Studiums ausmacht. Hier kannst du deine künstlerischen Ambitionen in die Praxis umsetzen und fast alle Kurse besuchen, die auch für Kreative Schreiber angeboten werden. Dazu gehören auch Textwerkstätten und andere Schreibübungen, sowie allgemeine Literaturvermittlung und Literaturgeschichte. Außerdem kannst du noch ein ästhetisches Nebenfach wählen, etwa Kunst, Theater, Medien oder Musik. Als Kulturwissenschaftler bist du nicht ganz auf das ästhetische Verfahren spezialisiert wie in „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“, dafür aber breit aufgestellt in theoretischen Fragen, wie auch in Politik, Wirtschaft und Philosophie. Wenn du dich also für die Entwicklung und Theorie der Kultur sowie Kulturpolitik und -management interessierst, und trotzdem deine künstlerische Ader ausleben und auch journalistisch arbeiten willst, dann ist der Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ genau das Richtige für dich.

2 Anmeldung zur Eignungsprüfung

Für den Studiengang „Kulturwissenschaften & ästhetische Praxis“ kann man sich nur im Wintersemester bewerben, die Eignungsprüfung findet daher immer im Sommer in den ersten Juliwochen statt. Ohne Eignungsprüfung kannst du dich nicht um einen Studienplatz bewerben, also ist es wichtig sich die Termine zu notieren, die du keinesfalls verpassen solltest.

Ab Anfang März bis zum 1. Juni kannst du dich online zur Eignungsprüfung anmelden. Dafür gibt es ein Onlineportal. Hilfreich ist auch das Merkblatt zur Eignungsprüfung auf der Universitätswebsite.

Folgende Unterlagen musst du bis zum 1. Juni ans Immatrikulationsamt senden:

  • Lebenslauf mit Schwerpunkt auf deine künstlerischen Interessen
  • aktuelles Foto

Wenn du wissen möchtest, ob deine Unterlagen angekommen sind, kannst du noch eine frankierte und an dich selbst adressierte Postkarte beilegen, die dir dann abgestempelt zurückgeschickt wird. Wenn du dich fristgerecht angemeldet hast, bekommst du etwa drei Wochen vor der Prüfung einen Brief mit der Einladung zur Eignungsprüfung. In diesem Brief steht dann Termin und Ort der Eignungsprüfung.

3 Vorbereitung auf die Eignungsprüfung

Zur Eignungsprüfung musst du einen selbstverfassten Text von 1- 5 Normseiten Länge ( ca. 10.000 Zeichen) mitbringen, zu einem bestimmtem Thema. Dieses Thema steht ebenfalls in dem Brief. Vergangene Themen sind zum Beispiel: „Vorwärts und Zurück auf Los“ oder „Die leeren Seiten des Glücks“. Im Genre bist du nicht eingeschränkt, du kannst schreiben, was du willst, ob einen Prosatext oder eine Rezension. Hauptsache ist, du bist von deinem Text überzeugt. Zudem wirst du in der Prüfung ein Buch der Gegenwartsliteratur (ab 1990) kurz vorstellen müssen.

Neben der Einladung zur Eignungsprüfung wirst du einen Infozettel der KuWi – Fachschaft im Brief finden. Bei Fragen und Sorgen kannst du dich immer an sie wenden, zudem organisieren sie die Bettenbörse, die dir einen Schlafplatz in Hildesheim bei anderen KuWi-Studenten über die Zeit der Eignungsprüfung vermittelt. Diese ist zu empfehlen, um schon andere Prüflinge kennenzulernen und im Austausch mit Leuten zu stehen, die die Eignungsprüfung bereits hinter sich haben.

4 Eignungsprüfung ablegen

Wenn du dann am vorgesehenen Datum in Hildesheim angekommen bist und deinen Weg zur Domäne gefunden hast, werden du und deine Mit-Prüflinge erst einmal eine 60minütige schriftliche Prüfung ablegen, in der ihr einen künstlerischen Gegenstand (Musikvideo o. Ä.) auf bestimmte kulturwissenschaftliche Aspekte hin analysieren müsst. Hier zählt Qualität und nicht Quantität, also lass dich nicht verunsichern, wenn deine Nachbarn vermeintlich mehr schreiben als du. Teile dir deine Zeit ein, um Notizen zu machen und die Analyse zu schreiben. Danach wird der zuständige Prüfer euch die Uhrzeiten für eure mündlichen Prüfungen sagen. Bis dahin kannst du deine Zeit damit verbringen, den schönen Campus zu erkunden, beim Prüfungscafé vorbeizuschauen oder dich mit deinen zukünftigen Kommilitonen auszutauschen.

Im mündlichen Prüfungsteil werden dir zwei Dozenten des Literaturinstituts gegenüber sitzen. Zuerst liest du einen Ausschnitt aus deinem mitgebrachten Text vor, zu dem dir deine Prüfer anschließend einige Fragen stellen werden. Dann wirst du das Buch vorstellen und nach zwanzig Minuten ist alles vorbei. Einige Wochen später erhältst du per Post den Bescheid über dein Bestehen der Eignungsprüfung und deine Note. Diese setzt sich zu 40% aus dem ersten Prüfungsteil und zu 60% aus dem zweiten Prüfungsteil zusammen. Je besser deine Note, desto wahrscheinlicher, dass du nach einer Bewerbung um einen Studienplatz auch angenommen wirst. Der Bescheid gilt für ein ganzes Jahr, falls du dich erst im kommenden Wintersemester auf einen Platz bewerben möchtest.

5 Bewerbung auf den Studienplatz

Ab Anfang Juni bis zum Mitte Juli kannst du dich auf einen Studienplatz bewerben. Diese Bewerbung muss zusätzlich zur Anmeldung zur Eignungsprüfung erfolgen. Du kannst dich nur auf einen zulassungsbeschränkten Studiengang bewerben. Wenn du also mehrere Eignungsprüfungen abgelegt hast, musst du dich jetzt für einen Studiengang entscheiden. Zuerst musst du dich im Online–Portal anmelden, dann musst du folgende Unterlagen bis zum 15.07 an das Immatrikulationsamt schicken:

  • unterschriebene Eidesstattliche Versicherung zur Richtigkeit deiner Angaben, die du nach der Anmeldung im Online–Portal bekommst
  • amtlich beglaubigte Kopie deiner Hochschulzugangsberechtigung (Abiturzeugnis)
  • tabellarischer Lebenslauf mit Foto (auch wenn du ihn bereits zur Anmeldung zur Eignungsprüfung eingeschickt hast)
  • Kopie des Bescheids über das Bestehen der Eignungsprüfung, falls du diese im Jahr zuvor bestanden hast

Wenn du die Eignungsprüfung im Jahr des Wintersemesterbeginns abgelegt hast, musst du nicht erst warten, bis du deinen Bescheid bekommen hast. Dein Ergebnis wird an das Immatrikulationsamt übermittelt und du kannst dich bewerben, ohne den Bescheid einzuschicken. Im Online–Portal erhältst du auch eine Bewerbernummer, die auf allen einzureichenden Dokumenten vermerkt sein sollte. Sie entspricht nicht der Geschäftsnummer, die du zur Anmeldung zur Eignungsprüfung erhalten hast. Weitere wichtige Informationen findest du auf dem Merkblatt zur Bewerbung um einen Studienplatz für Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis. Hier geht’s zur Online – Bewerbung!

In welchem Zeitraum kann ich mich für die Eignungsprüfung anmelden?

Du kannst dich ab dem 1. Februar bis zum 6. Mai online für die Prüfung anmelden.

Wann kann ich mich bewerben?

Eine Bewerbung ist nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungszeit endet am 15. Juli.

Welche Unterlagen muss ich vor der Eignungsprüfung einreichen?

Eingereicht werden muss ein Lebenslauf mit Angaben über künstlerische Interessen und Tätigkeiten, ein Lichtbild und falls vorhanden die Nachweise über erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen.

Wie läuft die Eignungsprüfung ab?

Die Eignungsprüfung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil besteht aus einer schriftlichen 60-minütigen Aufsichtsarbeit, in der ein künstlerischer Gegenstand beschrieben und analysiert werden soll. Danach folgt der zweite Prüfungsteil. In diesem wird bei Hauptfach Literatur die Vorstellung eines selbstgewählten literarischen Werks thematisiert (die Aufgabenstellung erfolgt fachspezifisch, je nachdem für welches Hauptfach sich der Bewerber entschieden hat). Zusätzlich wird die Aufgabe, die im Zuge der Einladung zur Eignungsprüfung vergeben wurde, besprochen und reflektiert. Die Art der Aufgabenstellung und die Präsentationszeit wird dem Bewerber zusammen mit der Einladung mitgeteilt. Weitere Informationen hier.

Woher weiß ich, dass ich angenommen wurde?

Zugelassene Bewerber werden über einen schriftlichen Zulassungsbescheid informiert. Die Bescheinigung muss fristgerecht wieder zurück geschickt werden, wenn der Bewerber den Studienplatz annehmen will.

Du hast noch Fragen? Schreib uns!

An info@literaturinstitut-hildesheim.de

022032 041

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